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Grimma Mittelschüler und ihr Traum vom Frieden
Region Grimma Mittelschüler und ihr Traum vom Frieden
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05:00 23.06.2010
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. Unter dem Motto „Der Traum vom Frieden – We can do it!" haben sie sich dazu Gedanken gemacht und diese in Schrift- und Form kreativ zum Ausdruck gebracht.

Auch wenn der Anstoß dazu von Lehrern kam, die von der Aktion über den Freundeskreis Schloss Hubertusburg erfahren haben und das Vorhaben den verschiedenen Klassenstufen nahe brachten: Die Schüler machten sich spontan ans Werk und setzten ihre Gedanken um.

Jasmin Schmidt beispielsweise formulierte die Frage. „Warum versuchen wir alle Probleme durch Kriege zu lösen?" Die Antwort darauf überlässt sie anderen. „Ich will mit der Frage zum Nachdenken anregen. Ich denke, dass man eben alles mit Worten lösen kann, dass man statt auf Gewalt besser auf Dialog setzt."

Mit einer aus Styropor gebastelten Höhle, in der Urmenschen wohnen, wollen Luise Riedel, Emi Lauterbach sowie Lena und Laura Matthes ein bemerkenswertes Achtungszeichen setzen. „Damit stellen wir die Frage, ob die Menschheit noch einmal als Höhlenmenschen anfangen will, wenn durch Kriege alles kaputt gemacht wird." Ebenso ausdrucksstark ist eine Friedensampel von Martin Thiele, Naemi Novak, Olivia Fischer, Jenny Schöne und Sandy Knauth. „Rot steht für ihre Sorgen um den Frieden, Gelb als Achtung für die Kriegsgefahr und Grün für ihre Wünsche und Hoffnungen auf dauerhaften Frieden", erklären sie.

Mit einer kreativen Töpferarbeit drückt Marina Heer ihre Gedanken aus, stellvertretend auch für andere daran beteiligte Schüler. Aus Ton geformt und gebrannt, sitzt eine Taube auf einem Trümmerhaufen. Sozusagen als Mahnung, den Frieden zu wahren, der – aus gleichem Material gefertigt – von einem Haus auf einer ausgestreckten Hand symbolisiert wird.

Die Lehrerin Silke Müller lobt das Engagement der Schüler, die sich über den normalen Unterricht hinaus damit beschäftigt haben. Alle Arbeiten sind einem Mitglied des Freundeskreises Schloss Hubertusburg übergeben worden. Die Exponate sollen als bedenkenswerte Dekoration die Hubertusburger Friedensgespräche vom 17. bis 19. September in Wermsdorf bereichern.

Frank Schmidt

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