Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Grimma Muldental präsentiert sich auf Touristikmesse
Region Grimma Muldental präsentiert sich auf Touristikmesse
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:10 19.05.2015
Natürlich viel Spaß: Stella-Marie Seidel probiert sich in der Glashalle am Baumhaus der Zeititzer Firma Ziegler-Spielplätze aus. Quelle: Frank Schmidt

Auf die "Nummer Eins" der ostdeutschen Touristikmessen, so warb der Veranstalter für diese Exposition, hatte auch die Stadt Grimma gesetzt. Übrigens als einzige Kommune im Muldental mit eigenem Messestand. Und obgleich dieser in Form einer kleinen Kabine in Halle 5 eher bescheiden anmutete im Vergleich zu anderen Ausstellern, zu übersehen war er keinesfalls. Besonders die Fassade des markanten Rathauses sowie die majestätische Gattersburg sind von den Besuchern als die Wiedererkennungsmerkmale der in den Junifluten erneut untergegangenen Stadt identifiziert worden. Grimma ist nicht nur wieder aufgetaucht. Die Muldestadt ist "mit allen Wassern gewaschen". Denn mit diesem Slogan wirbt man in der aktuellen Stadt-Broschüre. Obwohl man noch immer mit "gewissen Einschränkungen" leben müsse, erklärten Ines Schneider und Heike Raubold am Messestand den Besuchern. So wollte man vor allem wissen, welche Brücken über die Mulde passierbar sind und ob der Mulde-Radweg wieder befahrbar ist. "Aber wir können den Besuchern vermitteln, dass die Infrastruktur von der Juniflut lange nicht so in Mitleidenschaft gezogen worden ist wie zur Flut 2002 und die meisten Schäden bereist behoben sind", erklärten die Mitarbeiterinnen vom städtischen Kulturbetrieb.

Was beispielsweise Roswitha und Hans-Jürgen Kühn nur bestätigen konnten. Beide in Liebertwolkwitz wohnend, waren sich am Grimma-Stand einig, "dass die Stadt auch nach der Juniflut an Flair nichts eingebüßt hat". Im Schatten dieses Lobes war von anderen Besuchern zu vernehmen, so die beiden Stadtmitarbeiterinnen, dass die Liederflut in guter Erinnerung ist und vermisst wird. Stattdessen präsentierte sich Grimma als Große Kreisstadt, quasi mit breiter Brust, was diverse Prospekte belegen. So erfuhren die Besucher nicht nur vom Göschen- und Seumehaus sowie vom Musikantentreffen nächstes Jahr, sondern auch vom Jagdhaus Kössern und vom Ostwaldmuseum Großbothen. "Aber lange nicht alle touristischen und kulturellen Einrichtungen haben uns Präsentationsmaterial zur Verfügung gestellt, um sie hier vorstellen zu können", bedauerten die Standbetreuer.

Am Stand des Sächsischen Burgen- und Heidelandes freute sich Katharina Sparrer über steigende Nachfragen von Aktivangeboten. "Besonders das Wasser- und Radwandern wird immer beliebter." Trotz der Flut würden die Übernachtungszahlen der aktuellen Septemberstatistik noch im Plus liegen. "Aber hier profitieren wir von den sehr guten Ergebnissen im ersten Halbjahr. Und nach einer Stagnation durch die Flut steigen die Zahlen wieder an, was besonders für die betroffenen Regionen wichtig ist."

Hoch hinaus konnten auch kleine Messebesucher in der Glashalle. Dort hatte sich die Firma Ziegler-Spielplätze aus Zeititz mit einem Baumhaus vorgestellt und im Rahmen der Kinderbetreuung für Kurzweil gesorgt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.11.2013
Frank Schmidt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

"Wir wollen noch vor dem Winter fertig werden", sagte Christian Kürten, Geschäftsführer des TLG-Gewerbegebietes in Grimma. Bei dem Abriss handele es sich um eine reine Verkehrssicherungsmaßnahme.

19.05.2015

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_28719]Der Laden in der Hohnstädter Straße ist ein kleines Schmuckstück. Rote Weihnachtssterne, Deko-Materialien in kräftigen Naturfarben, silberne und cremefarbene Accessoires und der Duft von Kaffee empfängt seit wenigen Tagen die Kunden im Blumenladen von Ines und Peter Schulze.

19.05.2015

Die Vorschusslorbeeren sind riesig: Bei der Eröffnung des Telc-Trainings- und Kompetenzzentrums prasselte von den Gastrednern ausschließlich Lob auf die Weiterbildungsakademie des Landkreises Leipzig (WaLL) und ihren Direktor Thomas Friedrich ein.

19.05.2015
Anzeige