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Grimma Muldentaler Produkte in Berlin
Region Grimma Muldentaler Produkte in Berlin
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05:00 15.01.2010
Berlin/Muldental

Für Unternehmen aus dem Muldental ist dies Anreiz genug, in Berlin präsent zu sein.

Die Molkerei und Weichkäserei Zimmermann aus Falkenhain will mit ihren bekannten Ziegenkäse-Produkten glänzen. „Wir nehmen unser ganzes Sortiment mit nach Berlin – wie in den vergangenen Jahren auch“, sagt die Geschäftsführerin Ulrike Ebert. Das Unternehmen stellt zwei Mitarbeiter für die Grüne Woche ab, die dort ständig im Einsatz sein werden. „Gewinn werden wir dort allerdings nicht machen. Wir können nur für uns werben“, so Ulrike Ebert.

Viel zu knabbern gibt es am Stand der Wurzener Nahrungsmittel GmbH. Neben den Dauerbrennern Erdnussflips und Kuko-Reis nehmen die Mitarbeiter vergoldete Snacks mit in die Hauptstadt. „Unsere neuen Corn Wedges sind vielfach prämiert. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft kürte sie zu einem ,Gold-Produkt‘ 2009“, freut sich Bert Mattausch über die hohe Auszeichnung. „Kriterien dafür sind Originalität, Kreativität und Innovation. Die Jury scheint überzeugt davon gewesen zu sein“, meint der Geschäftsführer. Corn Wedges sind in einer Spaltenform hergestellte Snacks aus Maisgrieß, die es in den drei Geschmacksrichtungen salzig-pfeffrig, cremig-rahmig und pikant-würzig gibt. Die Wurzener Nahrungsmittel GmbH ist zum zwölften Mal auf der Grünen Woche dabei und stellt dafür zehn Mitarbeiter ab. „Die Messe ist schon ein Höhepunkt“, begründet Bert Mattausch die hohe Zahl.

Letztes Jahr hat sie ausgesetzt, dieses Jahr ist sie wieder vertreten – die Landbäckerei Dietrich aus Erlbach. Aber nicht mit Butterstreusel, Eierschecke oder Pflaumenkuchen. „Unser Zugpferd soll dieses Jahr das Softeis sein“, gesteht Geschäftsführer Mario Dietrich. Die Gründe liegen auf der Hand. „Wir haben nur einen winzigen Stand ohne Sitzfläche, da können wir keinen Kuchen verkaufen.“ Außerdem kritisiert er den Veranstalter aufgrund der geringen Kapazitäten. „Ein gestresster Messebesucher will sich auch einmal hinsetzen und einen Kuchen essen. Das würde uns auch ganz andere Möglichkeiten eröffnen“, ist sich Mario Dietrich sicher. Ab heute werden in Berlin drei seiner Mitarbeiter das Softeis an den Mann oder die Frau bringen.

Mit nur einer Mitarbeiterin ist der Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland vertreten. „Wir werben für Urlaub auf dem Land und vertreten gleichzeitig die Kollegen von Sachsenobst aus Dürrweitzschen“, verrät Katharina Sparrer. Mit Hilfe eines Apfelteilers könnten die Besucher kleine Apfelstücke aus dem Obstland kosten. „Außerdem gestalten wir nächsten Freitag und Samstag das Bühnenprogramm. Und das Landgut Chursdorf stellt an unserem Stand ihre Büffelprodukte vor.“

Robin Seidler

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