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Nach Ernte steht Stoppelfeld im Muldental in Flammen

Nach Ernte steht Stoppelfeld im Muldental in Flammen

In Grimma hat sich am Sonnabendnachmittag aus einem Streich dummer Jungen ein Flächenbrand entwickelt. An einer Trafostation in Grimma West haben zwei Jungen im Alter von 13 und 14 Jahren eine etwa 200 Quadratmeter große Wiese in Brand gesetzt.

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Hitzeschlacht: Das Flimmern auf dem Getreidefeld und die Wasserfontäne erschweren den Kameraden die Sicht auf das Feuer.

Quelle: Frank Schmidt

Allerdings hatten sie nicht mit den Folgen durch Wind gerechnet, der den Flächenbrand begünstigte. Ein zufällig vorbei gekommener Bürger sah die Flammen und schlug sofort Alarm. Die Kinder indes müssen von dem Geschehen so erschrocken gewesen sein, dass sie sich nicht von der Stelle rührten.

Deshalb konnten sie später zum Vorfall befragt werden und gaben in diesem Zusammenhang ihre "Mutprobe" zu. Dabei gestanden die Jugendlichen, dass sie eingangs versucht hatten, den Brand selbst zu löschen, wobei sich einer von ihnen Verletzungen zugezogen hatte, die den Einsatz eines Rettungsfahrzeuges notwendig machten. Der Junge wurde nach einer Erstbehandlung vor Ort mit ins Krankenhaus genommen. Die Freiwillige Feuerwehr Grimma konnte den Brand unter Kontrolle bringen, obwohl die Wasserversorgung für den abgelegene Brandort eine Herausforderung darstellte, sagte Gemeindewehrleiter Thomas Knoblich.

Ein zweiter Blaulichteinsatz wurde knapp zwei Stunden später in Pomßen erforderlich. Dort standen auf einem ohnehin von der Hitze flimmernden Getreidefeld, auf dem gerade die Ernte eingefahren wurde, mehrere Hundert Quadratmeter in Flammen. Die Kameraden verschiedener Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Parthenstein waren im Einsatz, um den Flammen den Garaus zu machen, die sich wie ein Teppich über das Stoppelfeld legten. Um ein weiteres Ausbreiten der Flammen auf andere Feldabschnitte zu verhindern, zogen die Landwirte eiligst mit einem Flug einen Brandschutzstreifen. Die Ursache für das Feuer ist unbekannt . Weder Mensch noch Material kamen zu Schaden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.08.2015
Frank Schmidt

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