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Grimma Nachwuchskicker trainieren im Fußballcamp des Hohnstädter Sportvereins
Region Grimma Nachwuchskicker trainieren im Fußballcamp des Hohnstädter Sportvereins
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10:53 06.07.2016
So wird´s gemacht: Die kleinen Kicker nutzen die Ferien im Fußballcamp, um noch großartige Balltricks zu lernen. Quelle: Foto: Frank Schmidt
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Grimma

Gut zwei Dutzend Nachwuchskicker zwischen fünf und 15 Jahren verbringen eine Woche im Fußball-Camp, das der Hohnstädter Sportverein organisiert und mit Hilfe von Experten initiiert hat. Als Trainer fungiert Heiko Hildebrand vom 1. FC Lok Leipzig. Veranstalter ist aber die „Soccer Star Fußballschule“ (SSF) mit Sitz in Altenhain. „So ein Fußballcamp ist für die Kinder auf jeden Fall ein netter Ferienspaß. Und das sowieso jetzt zur Fußball-EM“, sagt Andreas Langner von der SSF.

Tägliches Training von neun bis 16 Uhr ist zwar als Angebot zur Ferienbetreuung gedacht, für die Kids wie Kevin Briske könnte es aber die ganzen Ferien so weiter gehen. Als Stürmer im Hohnstädter Sportverein ist der 12-Jährige heiß, das runde Leder vor die Füße zu bekommen. Kein Wunder, da er nach eigenen Angaben schon 15 Tore erzielte und Torschützenkönig ist. „Aber unsere Mannschaft ist eigentlich gar nicht so gut, weil wir eine Liga zu hoch spielen“, gesteht der Junge ein.

Philipp Engel kommt vom FSV Dürrweitzschen und spielt dort seit vier Jahren im Mittelfeld rechts. „Weil mir Fußball Spaß macht und weil ich noch etwas lernen will“, sagte der Zwölfjährige zu seiner Motivation, die Ferien so und nicht anders zu verbringen. „Aber ich spiele auch noch Basketball, das über unsere Schule läuft.“ Als Abwehrspieler steht Tim Spangenberg beim SV 1919 Grimma auf dem Platz. Auch der Neunjährige trainiert regelmäßig im Verein, nutzt dennoch das Fußballcamp, um Lionel Messi nachzueifern. „Das ist mein Vorbild“, sagte er zum Erstaunen seiner Fußballkumpels um ihn herum. „Und natürlich auch alle Spieler der deutschen Mannschaft“, fügte er daraufhin rasch an.

„Jeder der Jungs spielt in irgendeinem Fußballverein, das merkt man sofort. Deshalb auch die wirklich große Begeisterung bei ihnen“, sagte Trainer Hildebrand. Aber es gehe ja auch darum, den Kindern ein Ferienerlebnis zu bieten. Und mit Sport kann man Kinder und Jugendliche eigentlich immer erreichen und begeistern.“ Dennoch bedarf es einiger Ideen, dass für die Kicker auch die schönste sportliche Nebensache der Welt nicht zu langweilig wird. „Stimmt, denn der Spaß darf nicht unter den Ball kommen. Deshalb machen wir neben dem Ball- und Konditionstraining auch Spiele. Außerdem haben wir ein Torschussradar da, damit die Kids mal ihre Schusskraft und -stärke testen können“, sagte der Trainer.

Wie schon gesagt, das Camp könnte für einige der Nachwuchskicker eigentlich die ganzen Ferien so weiter gehen. Dennoch wird noch Zeit bleiben, um, wie sich Kevin auch darauf schon freute, mit den Eltern in den Urlaub an die Ostsee zu fahren.

Von Frank Schmidt

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