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Grimma Nächtlicher Brand in Beiersdorf
Region Grimma Nächtlicher Brand in Beiersdorf
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05:00 19.01.2012
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. Die Feuerwehren aus Grimma und Hohnstädt kamen mit 30 Kameraden zum Einsatz.

Das betroffene Haus steht im Norden des Dorfes, unmittelbar hinter der Autobahnunterführung in Richtung Seelingstädt. Es ist der mit viel Liebe hergerichtete Wohnsitz einer dreiköpfigen Familie, die zum Zeitpunkt des Brandes im rechten Gebäudeflügel schlief. Auf den Brand aufmerksam geworden war zuerst ein Bewohner der benachbarten Grundstücke, der durch ein „Knistergeräusch" wach geworden sei. Zu diesem Zeitpunkt brannte der Dachstuhl schon in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr konzentrierte daher ihr Handeln darauf, die anderen Gebäudeteile vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. „Das betraf in erster Linie die Eckverbindung am Wohnhaus sowie eine hinten angrenzende Scheune", schildert Ortswehrleiter Thomas Knoblich die Einsatzstrategie. „Das gelang uns auch. Aber in das brennende Haus konnten wir nicht rein", sagt Knoblich.

So blieb nur, den lichterloh brennenden Gebäudeteil abzulöschen, in dem sich oben ein Wohnzimmer mit Terrasse befindet und unten Garage, Werkstatt und Wirtschaftsraum. Zunächst schwierig wurde es, weil ein Hydrant wegen eines technischen Defektes ausfiel. Zum Glück befindet sich neben dem Wohnhaus ein Teich, aus dem die Kameraden Wasser pumpen konnten. Und das ohne Pause, denn bei Temperaturen unter Null drohten vorübergehend abgestellte Schläuche einzufrieren. „Wir mussten das Wasser immer etwas laufen lassen", sagt Knoblich. Zum Beispiel, als Drehleiter und Einsatzkräfte neu positioniert wurden. Die Minusgrade bewirkten aber auch, dass das Löschwasser gefror, was über die am Haus vorbei führende Straße floss. Zwar war die gesperrt, dennoch wurde das Glatteis für die Einsatzkräfte selbst zur Gefahr, so dass auch der Winterdienst zum Einsatzort beordert wurde.

Die Kameraden waren bis gestern Vormittag gegen 8.30 Uhr vor Ort. Während einige von ihnen danach statt ins Bett auf Arbeit gingen, stellten die anderen bis zehn Uhr im Gerätehaus die Einsatzbereitschaft wieder her. Der betroffene Hausbesitzer kam mit seiner Familie beim Bruder in Seelingstädt unter.

Frank Schmidt

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