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Namensgebung für Asphalt und Beton in Naunhof

Namensgebung für Asphalt und Beton in Naunhof

Zwei Straßen, die bislang niemand offiziell benannt hatte, erhalten jetzt Namen. Entsprechende Beschlüsse fasste der Stadtrat im November und in der vergangenen Woche.

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Montage: Gerd Hanske vom Naunhofer Bauhof brachte gestern das Schild für die "Köhraer Siedlerstraße" an.

Quelle: Andreas Röse

Naunhof. Die eine Straße liegt direkt in Naunhof, die andere vermeintlich in Köhra.

In Köhra? Das ist doch ein Ortsteil von Belgershain! Im Grunde Ja, doch eine kleine Ecke gehört zu Naunhof, genaugenommen zur Lindhardter Flur. Nur zwei Häuser stehen dort. Wer von Lindhardt kommt und zur Staatsstraße 38 von Threna nach Pomßen will, lässt sie rechterhand liegen.

Laut Bürgermeister Volker Zocher (parteilos) hatten die Anwohner das 30 Meter lange Stück bereits "Köhraer Siedlerstraße" genannt. Unter diesem Namen war der Abschnitt aber nirgendwo zu finden. Wer den Begriff beispielsweise in Kombination mit dem Wort "Naunhof" in die Internet-Suchmaschine Google eingibt, wird geradewegs zur Siedlerstraße in Fuchshain (irre-)geführt.

Mit der offiziellen Aufnahme ins Straßenregister soll sich das demnächst ändern. Gestern Vormittag stellte der Naunhofer Bauhof das Straßenschild auf.

Bis es auch im zweiten Fall einer Benennung so weit ist, wird es noch etwas dauern, denn der Stadtrat hat erst in der vergangenen Woche dafür grünes Licht gegeben. Es handelt sich um den 340 Meter langen Verkehrsweg, der von der Wurzener Straße abzweigt und den die Naunhofer als "Betonstraße oder "Straße zum Betonwerk" bezeichnen. "Kein schöner Begriff", meint Zocher, der Parallelen zum "Gaswerksweg" in seinem Heimatort Engelsdorf sieht. Auf Fremde würden solche Namen abschreckend wirken. In Zukunft, so der einstimmige Ratsbeschluss, soll die Sackgasse "Zum Grillensee" heißen. Das strahle Naturverbundenheit aus.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.03.2014
Pfeifer, Frank

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