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Naunhof: Nachhaltige Sanierung von Spielplatz angeraten

Naunhof: Nachhaltige Sanierung von Spielplatz angeraten

Der Spielplatz an der Naunhofer Grundschule ist in die Jahre gekommen. Morsches Holz, zum Teil defekte Spielgeräte und fehlende Geländer am Rutschenhügel treiben junge Eltern um.

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Von der Schaukel bis zur Rutsche: Auf dem Spielplatz an der Grundschule gibt es jede Menge Handlungsbedarf, wie bei der Begehung festgestellt wurde.

Quelle: Roger Dietze

Naunhof. Nachdem der Naunhofer Linken-Politiker Michael Eichhorn vor einiger Zeit mitten in der Innenstadt auf das Problem angesprochen worden war, initiierte er einen Vororttermin, den in dieser Woche auch die Linken-Stadträte Harry Eichhorn und Christian Plischke sowie Heike Barthel (Bürgerinitiative Naunhof) und Bauamtsmitarbeiter Steffen Klömich wahrnahmen.

Dieser überraschte mit seiner Aussage, dass der TÜV erst im April den Spielplatz überprüft hätte. Insbesondere bei der Drehscheibe hatten die Lokalpolitiker dafür kein Verständnis. Denn die hölzerne Auflage des Spielgerätes ist verschlissen, die Gefahr, sich Splitter einzuziehen, groß. "Ich sehe ganz selten Kinder spielen, möglicherweise weil es ihnen ihre Eltern untersagen", bestätigt Nancy Franke, die mit ihren beiden Sprösslingen regelmäßiger Gast des Spielplatzes ist. Und die deshalb Steffen Klömich den Hinweis gab, die Ketten der Schaukeln zu kürzen, um Kindern die Chance zu geben, aus eigener Kraft Schwung zu holen.

Während dies eine mit geringem Aufwand zu realisierende Maßnahme ist, stellt sich die Situation beim Rutschenhügel anders dar. Dieser ist zum Teil erodiert, so dass bereits Teile der Fundamente des Geländers zum Vorschein kommen. Klömisch notierte sich als mögliche Maßnahme die Ergänzung des Geländers ebenso wie die Installation eines Seillaufes, an dem sich Kinder den Berg hochziehen können. In des städtischen Mitarbeiters Notizbuch ebenfalls Aufnahme gefunden hat der Vermerk, dass die hölzernen Kletterelemente zwingend einer Behandlung bedürfen und die Klettergriffe kindgerecht ergänzt werden müssen. Harry Eichhorn schlug vor, den Förderverein der Grundschule bei den Erhaltungsmaßnahmen mit ins Boot zu holen. "Die Sanierung des Platzes muss nachhaltig erfolgen, denn im derzeitigen Zustand ist er kein Aushängeschild für die Stadt", so der Stadtrat.

Allgemeiner Konsens war die Änderung der Schließzeiten von bisher 20 Uhr auf 18 Uhr. Einigkeit wurde zudem bei den bunten Spielwänden erzielt. Sie seien zwar im Neuzustand schön anzusehen gewesen, mittlerweile jedoch teilweise zerstört und zudem von den Kindern nicht angenommen worden. Ein Teil solle deshalb zurückgebaut und durch einen als Balanciermöglichkeit dienenden Baumstamm ersetzt werden.

Auf Nachfrage ergänzte Bauamtsleiter Thomas Hertel, dass der TÜV bei der Drehscheibe lediglich ein nicht korrektes Spaltmaß kritisiert, die marode Oberfläche hingegen nicht thematisiert hätte. "Wir werden uns Angebote über die bei dem Ortstermin angesprochenen Dinge einholen, können jedoch vor dem Hintergrund der nach wie vor bestehenden Haushaltkonsolidierung nicht versprechen, die Mängel im nächsten Jahr abstellen zu können", so Hertel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.07.2014
Dietze, Roger

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