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Grimma Naunhof ehrt verdienstvolle Einwohner
Region Grimma Naunhof ehrt verdienstvolle Einwohner
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14:53 19.05.2015

Da einer von ihnen aus terminlichen Gründen fehlte, konnte der Rathauschef jedoch nur sechs Ehrennadeln der Stadt verleihen.

Im Rathaussaal nahmen sie Dieter Gallus, Reinhild Melcher, Roland Ferch, Dieter Nottrodt, Ina Kummerow und Gerold Meyer entgegen. Michael Pöhland vom Fuchshainer Sportverein soll sie nachträglich zur nächsten Sitzung des dortigen Ortschaftsrats erhalten, dem er angehört.

Tradition hatten in Naunhof bislang die Dankeschön-Veranstaltungen jedes Jahr im November. Im Zeichen knapper Kassen war die Stadt im Herbst davon abgerückt. Der Neujahrsempfang sollte nun einen Ersatz im würdigen, wenn auch kleineren Rahmen im Rathaussaal schaffen. Klein war er allerdings auch hinsichtlich der Präsenz der Stadträte. Nur je zwei Abgeordnete von FDP und CDU sowie je einer von Unabhängiger Wählervereinigung und Linker folgten der Einladung.

In seiner Rede bezeichnete Zocher die Themen Vereine und bürgerschaftliches Engagement als prägende Elemente der Kommunalpolitik Naunhofs. Jene, die er auszeichnete, und die vielen anderen ehrenamtlich Tätigen seien "ein wertvoller, ja tragender Teil des kommunalen Lebens in unserer Stadt"; ihre Aktivität helfe, das Leben aller reicher und schöner zu machen. Angesichts der geforderten Haushaltskonsolidierung hätten viele Menschen Gespräche mit ihm und der Verwaltung gesucht, in denen es um die Sorge ging, dass durch die Einsparungen vor allem Vereine ihre Arbeit zum Wohl der Stadt nicht mehr weiterführen könnten. "Diese Gespräche waren für mich deshalb wichtig, weil ich dort Panikmachern und Gerüchteköchen entgegentreten und die Sparpolitik auf einer sachlichen Grundlage erläutern konnte", sagte der Bürgermeister. "Ich möchte ihnen versichern, dass sich die Akteure im Landratsamt und in der Stadtverwaltung durchaus ihrer Verantwortung für die Beibehaltung der Vielfalt des kommunalen Vereinslebens im Klaren sind und nicht für eine Ausdünnung der Vereinslandschaft stehen."

Im Zuge der Haushaltskonsolidierung könne jedoch auf eine Reduzierung mancher Zuschüsse und eine moderate Erhöhung verschiedener Einnahmen nicht verzichtet werden. Er, so Zocher, setze in dieser Hinsicht auf die Erfahrung der Bürger, die jahrelang in den Vereinen Verantwortung übernommen haben und darauf aufbauend das eventuelle Einsparpotenzial kennen.

Einen der Geehrten sprach Zocher in besonderer Weise an. Die Dienstzeit Meyers von über einem dreiviertel Jahr als Vorsitzender eines Gemeindewahlausschusses sei wegen der abgesagten Bürgermeisterwahl die wohl längste gewesen, die es bis dahin in Sachsen gab. Dennoch habe er seine Funktion pflichtgemäß über alle Parteigrenzen hinweg neutral wahrgenommen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.01.2014
Pfeifer, Frank

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