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Grimma Naunhof feiert die Knolle
Region Grimma Naunhof feiert die Knolle
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05:00 05.09.2011
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. Am Wochenende fand das neben dem Veilchenmarkt kulturelle Highlight der Parthestadt zum mittlerweile 21. Mal statt.

 

So abwechslungsreich einmal mehr die Kartoffelkreationen waren, die die Naunhofer und vor allem die Naunhoferinnen zu ihrem traditionellen Fest rund um die Knolle beigesteuert hatten, so einseitig verlief in diesem Jahr die Siegerprämierung. Denn das aus Vera Wilke, Anneliese Fritzsche und Pia Baumann bestehende Kochteam ließ der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance und sahnte die ersten drei Plätze ab. Dabei überzeugten sie die Jury zum einen mit einem Kartoffelcarpaccio, der auf dem dritten Platz landete, zum anderen mit einem Kartoffel-Parmesan-Soufflé, das es sogar auf Platz zwei schaffte und nur noch geschmacklich von einem Kartoffel-Rote-Beete-Zwiebel-Lauch-Auflauf getoppt wurde.

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 „Wir haben eine Woche lang am Herd getüftelt", so die 67-jährige Anneliese Fritzsche, die sich nach eigener Aussage auch außerhalb des Kartoffelfestes regelmäßig an neuen geschmacklichen Kreationen rund um das ebenso geschmackvolle wie gesunde Gemüse versuche. In Pia Baumann, die ebenso wie ihre Team-Kollegin zum ersten Mal an dem Wettbewerb teilnahm, fand sie eine kongeniale Partnerin, um die sich aus Roland Greif und Roland Brause vom Naunhofer Kegelverein sowie dem Leiter des Eigenbetriebes Wasserversorgung, Volker Zocher, zusammen setzende Jury zu überzeugen. „Ich habe mehr oder weniger aus Neugier am Wettbewerb teilgenommen", benennt die 25-Jährige ihre Gründe.

Neben den drei Köchinnen des Siegerteams warfen 13 weitere Hobbyköchinnen ihre Kreationen in den Ring. „Das ist eine moderate Steigerung gegenüber den letzten Jahren, ganz offensichtlich reizt es immer mehr Hausfrauen, in die Phalanx der langjährigen und nicht selten bereits mehrfach erfolgreichen Teilnehmerinnen einzudringen", zeigte sich KulturWerkStadt-Leiterin Anja Gaitzsch zufrieden. Allen Grund zur Zufriedenheit, so könnte man zumindest meinen, dürften aufgrund des gewachsenen Speise-Angebots auch die Jurymitglieder gehabt haben. Indes deren Freude war nicht ungetrübt. „Gleichwohl alle Sachen für sich genommen sehr lecker sind, korrespondiert die Reihenfolge, in der sie uns vorgesetzt werden, nicht immer mit dem menschlichen Gaumen, sprich man durchlebt ein Wechselbad der geschmacklichen Gefühle", so Juryurgestein Roland Greif, der den diesjährigen Kreationen eine große Bandbreite bescheinigt. „Von Speisen mit mediterraner Note über sehr scharfe bis hin zu streng alkoholisierten war alles vertreten."

Wenngleich von anderer Art, so doch nicht minder abwechslungsreich war das Programm, das die Stadtverwaltung auch diesmal auf die Beine gestellt hatte. Dieses reichte von Angeboten diverser Schausteller und Naunhofer Vereinen über musikalische Darbietungen bis hin zu zahlreichen weiteren Wettbewerben rund um das namensgebende Gemüse.

Roger Dietze

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