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Naunhof plant Feuerwerksshow und Museumsfusion

Neues Kulturjahr Naunhof plant Feuerwerksshow und Museumsfusion

Ein ereignisreiches Kulturjahr liegt hinter Naunhof. Längst richtet Anja Gaitzsch von der KulturWerkStadt den Blick nach vorn. Sie hofft auf eine völlig neue Massenveranstaltung. Ansonsten stehen vor ihr zwei neue Aufgaben.

Großfeuerwerk über den Köpfen der Zuschauer. Das ist für Juni in Naunhof geplant.

Quelle: Mario Jahn (Archiv)

Naunhof. Ein ereignisreiches Kulturjahr liegt hinter Naunhof. Längst richtet Anja Gaitzsch von der KulturWerkStadt den Blick nach vorn. Sie hofft auf eine völlig neue Massenveranstaltung. Ansonsten stehen vor ihr zwei neue Aufgaben.

„Höhepunkt war 2015 das 25. Kartoffelfest mit Umzug, umfangreichem Kulturprogramm und Feuerwerk“, sagt sie. „Es kam gut an. Das bestätigt uns, etwas richtig gemacht zu haben. Mit dem See you Openair sei ein Akzent am Grillensee gesetzt worden. „Auf die Kritikpunkte hinsichtlich der Sicherheit gehen wir ein. Klar, dass es Startschwierigkeiten gibt, wenn man so eine Veranstaltung zum ersten Mal macht. Dem Veranstalter schenken wir trotzdem weiter unser Vertrauen“, so Gaitzsch.

Regina Franke überzeugte beim 25

Regina Franke überzeugte beim 25. Kartoffelfest

Quelle: Roger Dietze (Archiv)

Er werde nicht nur eine zweite Auflage des Jugendkonzerts organisieren, sondern wolle zusätzlich ein großes Feuerwerkspektakel auf die Beine stellen. „See in Flammen“ heißt das Projekt, es soll sich am 4. Juni an alle Generationen vom Kleinkind bis zu den Großeltern richten. „Gerade weil wir eine familienfreundliche Stadt sind, liegt mir viel daran“, erklärt Gaitzsch.

Ansonsten würden alle gewohnten Veranstaltungen so weiter laufen wie immer. Dreimal werden Kabaretts gastieren, neu ist dafür eine Saisonkarte mit Sitzplatzgarantie. Wer einzeln zahlt, kommt teurer. Veilchenmarkt, Kartoffelfest und Weihnachtsmarkt werden die bekannte Form haben. Dazu kommen die Feste der Vereine in den Ortsteilen und die Konzerte in der Kirche. Ein Waldbadfest will die Stadt am 13. August gestalten, dem 15. Jahrestag der Wiedereröffnung dieser Einrichtung.

Inhaltlich verändern werden sich die Rathauskonzerte. „Annette Reinhold hat sich nach 145 Konzerten und fast 25 Jahren aus dem Organisationsteam zurückgezogen“, so Gaitzsch. „Wir freuen uns, dass ihre Tochter Henriette Reinhold den Staffelstab übernommen hat.“ Unter ihrer Regie werde eine Entwicklung weg von den klassischen Konzerten, deren Zuspruch schwindet, hin zu Liederabenden einsetzen. Der Fokus liege dabei auf dem Gesang.

„Wir von der KulturWerkStadt organisieren nicht nur Veranstaltungen, sondern machen mehr. 2016 warten zwei neue Aufgaben auf uns“, berichtet Gaitzsch. „Wir bauen die neue Stadt- und Touristinformation im Bahnhof auf. Und wir übernehmen unter unserer Regie zwei Museen in städtische Trägerschaft.“

Umzugskartons im Jobcenter, als es 2014 geräumt werden musste

Umzugskartons im Jobcenter, als es 2014 geräumt werden musste. Die Raumluft war schadstoffbelastet. Früher befand sich hier der Betrieb Sachsenpelz, der enorme Umweltschäden hinterließ.

Quelle: Roger Dietze (Archiv)

Zurzeit erfolgt der Innenausbau der neuen Informationsstelle, die einmal die zentrale Anlaufstelle für alle touristischen und kulturellen Anliegen werden soll. „Auch die Tickets werden dort angeboten“, so Gaitzsch. Die beiden Stellen in der Stadtbibliothek und im Rathaus würden dann wegfallen. Ende März könnte das soweit sein.

Hinsichtlich des Turmuhrenmuseums und des Museums für historische Bürotechnik wird noch diskutiert. „Beide haben einen finanziellen Engpass, der Kulturraum gibt keine Fördermittel mehr, sie stehen mit dem Rücken zur Wand“, urteilt Gaitzsch. „Unser Vorschlag ist deshalb, sie mit einem neuen inhaltlichen Konzept im ehemaligen Jobcenter zusammenzuführen, wobei dort jegliche Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen sein muss.“ 2014 war die Serviceeinrichtung für Langzeitarbeitslose wegen einer zu hohen Schadstoffbelastung der Raumluft geschlossen worden.

„Das Museum für historische Bürotechnik zeigt sich sehr kooperativ, es will uns die reibungslose Übernahme ermöglichen“, sagt Anja Gaitzsch. „Mit dem Turmuhrenmuseumsverein sind wir im Gespräch, wie die Übernahme vonstatten gehen kann. Er ist bemüht, alle offenen Fragen schnellstmöglich zu klären. Wir können uns vorstellen, in dessen Gebäude die Heimatstube unterzubringen.“

Es gelte innovative Ideen zu entwickeln. „Der Kulturraum und die Landesstelle für Museumswesen signalisierten schon, dass sie unter den neuen Voraussetzungen weitere Fördermittel zur Verfügung stellen“, erklärt Gaitzsch. Ein Antrag auf Beihilfen für bauliche Veränderungen im ehemaligen Jobcenter an der Alten Beuchaer Straße sei bereits gestellt. Je nach Gesamtkonzept sollen einige Wände herausgerissen werden, um größere Räume zu schaffen.

Von Frank Pfeifer

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