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Grimma Naunhof ruft zum Protest auf
Region Grimma Naunhof ruft zum Protest auf
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14:09 09.03.2010
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Naunhof

Entsprechende Unterschriftenlisten hat die Stadt unter anderem im städtischen Begegnungszentrum, in der Stadtbibliothek, in der Stadtinformation und im Vorzimmer des Bürgermeisters ausgelegt. Weitere Listen liegen aus in der Grundschule, in der Mittelschule und in den Kindertagesstätten der Stadt.

Naunhof sieht durch die Kürzung der Mittel für Jugendarbeit durch den Freistaat um knapp 30 Prozent rückwirkend ab 1. Januar dieses Jahres die Schulsozialarbeit an der Mittelschule in Gefahr. An der Bildungseinrichtung hat erst vor wenigen Wochen die Schulsozialarbeiterin Annett Herz von der Kindervereinigung Leipzig ihre Tätigkeit aufgenommen. Bei ihrem Start hatte sie das anerkannte Anliegen der Schulsozialarbeit betont. Es gehe darum, für ein Klima des sozialen Miteinanders zu sorgen, in dem Lernen und Lehren Spaß machen. Herz ist empört darüber, dass mit den Kürzungen des Freistaates im Jugendbereich die Schulsozialarbeit in Naunhof – kaum gestartet – wieder in Frage gestellt ist. In einem Brief an die Elternvertreter hat auch sie dazu aufgefordert, Proteste gegen Kürzungen zu unterstützen.

Naunhofs Bürgermeister Uwe Herrmann erklärte gestern, dass die Stadt die Kürzungen nicht einfach hinnehmen werde. „Wir werden für die Schulsozialarbeit an unserer Schule kämpfen“, betonte er. Naunhof habe aus gutem Grund dieses Angebot der Jugendarbeit eingeführt, das schon in kurzer Zeit Früchte zeige. Hermann verwies darauf, dass Naunhof im Dezember 2009 trotz Sparbeschlüsse die Mittel für Jugendarbeit im städtischen Haushalt aufgestockt habe. So sei es möglich geworden, die Schulsozialarbeit an der Mittelschule einzuführen und Kürzungen des Landkreises Leipzig für das Kinder- und Jugendhaus „Oase 26“ auszugleichen.

Andreas Läbe

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