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Naunhof setzt auf Gewinner-Team

Naunhof setzt auf Gewinner-Team

Diese Einnahme dürfte Naunhof gelegen kommen in Zeiten der Haushaltskonsolidierung. Die Stadt kann damit rechnen, ein Stück Land an der Wiesenstraße an den Mann zu bringen, das mit Wohnhäusern bebaut werden soll.

Naunhof. 270 000 Euro soll das in die klammen Kassen spülen.

Die betreffende Fläche befindet sich an der Wiesenstraße, von der Leipziger Straße kommend, rechterhand direkt vor dem Feuerwehr-Gerätehaus. Zwischendurch war sie als Übungsplatz für die Einsatztruppe im Gespräch gewesen. Das hatte jedoch für viel Wirbel bei den Floriansjüngern gesorgt, weil ihnen zunächst ein Trainingsplatz direkt hinter ihrem Depot zugesagt worden war, der dann aber der damals geplanten Gymnasiumserweiterung im Wege gestanden hätte. Nun, da die Feuerwehr wieder mit dem Übungsplatz an der ursprünglichen Stelle rechnen darf, ist also das andere Areal zwischen Wiesenstraße und Parthe erneut frei.

Vier Bewerber hatten sich gefunden, die das Gelände gern kaufen möchten. Ihre Angebote für die 9177 Quadratmeter Land lagen zwischen 230 000 und 270 000 Euro. Zweimal wurde der Höchstpreis ins Spiel gebracht. Der Stadtrat entschied sich, den Zuschlag an Klaus Landau zu erteilen. "Never change a winning team!", kommentiert Bürgermeister Volker Zocher (parteilos) - nie sollst Du ein Gewinner-Team wechseln. Denn mit Landau aus Kleinmachnow hat Naunhof bereits gute Erfahrungen gemacht. Er ließ den Rewe-Markt im Herzen der Stadt und die erst vor wenigen Wochen eröffneten Geschäfte nebenan errichten.

"Der Bebauungsplan für die Wiesenstraße steht schon", erklärt Zocher. "Klaus Landau wird ihn jetzt mit Leben erfüllen." Elf Eigenheime sollen entstehen. Wann und wie das genau geschieht, darüber hält sich Landau noch bedeckt. "Ich setze mich in der dritten oder vierten Januar-Woche mit der Stadtverwaltung zusammen, dann kann ich mehr sagen", lässt er sich lediglich entlocken.

Die Juni-Flut hatte erneut das Thema hochgespült, dass die Fläche an der Parthe überschwemmt werden kann und deshalb ungeeignet für eine Bebauung sei. Zocher kontert: "Es besteht die Auflage, die Fläche anzuheben, so dass keine Gefahr für die Gebäude bestehen wird." Vor Lindhardt sollten Überschwemmungsflächen ausgewiesen werden, damit in der Stadt nicht so viel Wasser ankommt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.12.2013
Pfeifer, Frank

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