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Grimma Naunhofer Autodidaktin stellt in der Rathaus-Galerie Kugel Malerei aus
Region Grimma Naunhofer Autodidaktin stellt in der Rathaus-Galerie Kugel Malerei aus
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16:03 19.09.2016
Monika Krause stellt in der Rathaus-Galerie von Naunhof Malerei aus. Quelle: Frank Schmidt
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Naunhof

„Motive eins zu eins zu malen, das ist nicht mein Ding.“, sagt Monika Krause. Was die Naunhofer Künstlerin darunter versteht und wie sie das umsetzt, zeigt sie in ihrer Kunstausstellung unter dem Titel „Nah & Fern“, die derzeit in der Rathausgalerie „Kugel“ in Naunhof zu sehen ist. „Ich zeige farbige und zeichnerische Arbeiten auf Papier und Leinwand, die in den letzten zehn Jahren im heimischen Umfeld und auf Reisen entstanden sind“, erklärt die Künstlerin. Und dabei lasse sie sich von der Faszination der Farben, Licht und Schatten inspirieren. Ein Großteil der Arbeiten ist vor Ort entstanden. Zum Beispiel in Kroatien oder auch in Italien, etwa in der berühmten Lagunenstadt Venedig. Und das mache die Arbeit doppelt interessant, da es für Passanten die Möglichkeit gibt, der Künstlerin über die Schulter zu sehen und mit ihr ins Gespräch zu kommen. „Besonders reizvoll sind für mich architekturbezogene Motive, in denn Häuser, Plätze und Landschaften miteinander korrespondieren, obwohl ich diese Motive, wie schon erwähnt, gerne sowohl in Form als auch in Farbe verändere.“ Wichtig dabei sei aber, dass mit dieser Form der künstlerischen Freiheit das Ursprüngliche nicht entstellt werde. Zu den bevorzugten Techniken gehört die Acrylmalerei. Monika Krause unterstreicht mit ihrer Exposition aber ebenso, dass sie mit anderen Techniken wie Pastell, Zeichnungen und Aquarell recht gut vertraut ist.

Monika Krause malt schon seit ihrer Kindheit und hat sich die Techniken autodidaktisch angeeignete, diese aber auch immer wieder mit Besuchen von nationalen und internationalen Kunstkursen und Workshops vervollkommnet. „Die künstlerische Ader habe ich von meiner Vater Alfred Hoppe übernommen“, erzählt die in Naunhof wohnende Künstlerin. Er sei ebenfalls sehr kreativ gewesen und habe sich mit dem Gestalten von illustrierten Ansichtskarten zu DDR-Zeiten einen Namen gemacht. „Von diesem Erbe profitiere ich natürlich, aber ich würde nicht sagen wollen, dass sich in meinen Malereien und Zeichnungen die Handschrift meines Vaters widerspiegelt“, stellt Monika Krause fest. Ihre Ausstellung ist während der Rathausöffnungszeiten noch bis 13. Januar 2017 zu sehen.

Von Frank Schmidt

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