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Naunhofer Hundeclub pocht auf Leinenzwang

Naunhofer Hundeclub pocht auf Leinenzwang

Seinen 60. Geburtstag feiert der Hundeclub Naunhof am 29. März mit einem Tag der offenen Tür. Die Mitglieder wollen dann mit ihren Besuchern unter anderem über Grundsätzliches zur Haltung der Vierbeiner ins Gespräch kommen.

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Training: Auf dem Naunhofer Hundeplatz lässt sich erlernen, wie ein Tier richtig an der Leine geführt wird.

Quelle: Carmen Mießner

Naunhof. Trainer Günter Motsch reißt im Voraus schon einmal zwei Themen an.

"Der will nur spielen!", ruft mancher Halter von weitem, der einem mit seinem freilaufenden Hund entgegenkommt. Für Motsch mehr als nur eine Unsitte. In den meisten Ortspolizeiverordnungen sei ein Leinenzwang verankert. In Naunhof laute der Passus zwar nur, die Haltung habe so zu erfolgen, "dass Menschen, Tiere oder Sachen nicht belästigt oder gefährdet werden." Im Grunde entspreche das aber einem Leinenzwang, denn niemand könne sich hundertprozentig sicher sein, wie sich sein Hund verhält.

Durch eine Fehlzündung an einem Auto oder Motorrad hätten sich beispielsweise schon Tiere erschreckt. Laufe der Hund dann auf die Straße und bringe einen Zweiradradfahrer zu Fall, der dadurch gelähmt werde, könne die Haftpflichtversicherung einen Schadensausgleich ablehnen. Motsch: "Auf den nachlässigen Hundeführer kommt dann neben den Regressforderungen und den zu übernehmenden Kosten für einen behindertengerechten Hausumbau noch die Schuld zu, die er ein Leben lang zu tragen hat."

Deshalb gelte es, in jeder unklaren Situation den Hund nicht frei laufen zu lassen. Die Leinenführigkeit werde im Naunhofer Club trainiert. "Wir üben die Begegnung mit Radfahrern, Autos, Joggern, Inline-Skatern und anderen Hunden", erklärt Motsch.

Den Hundehaltern fordert er weiterhin mehr Verantwortungsbewusstsein beim Gassigehen ab. Jeder sollte eine Plastik- oder Papiertüte mitnehmen, um "Tretminen" entfernen und daheim entsorgen zu können. "Von der Kommune aufgestellte Automaten sind meines Erachtens kostenintensive und nicht narrensichere Augenwischerei. Wer geht schon lange Wege, um eine Tüte zu ziehen?", meint er. Zugleich verweist er darauf, dass es auch andere Hinterlassenschaften in der Natur gibt. "Uneinsichtige werfen Plastikbecher, Flaschen, Papier, Alufolien, Zigarettenschachteln, Werbezettel und vieles andere rücksichtslos weg", kritisiert Motsch und gibt zu Bedenken: "Daran ist kein Hund beteiligt."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.03.2014
Pfeifer, Frank

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