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Grimma Naunhofer Kindertagesstätte bittet um Spenden
Region Grimma Naunhofer Kindertagesstätte bittet um Spenden
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14:31 19.05.2015
Für eine gesunde Mahlzeit: Unter den Augen von Erzieherin Michaela Engelmann schnippeln Felix, Annika, Samuel, Henriette und Pia Obst und Gemüse. Quelle: Andreas Röse

"Wir brauchen aktuell noch 800 Euro, um uns diesen Wunsch erfüllen zu können", sagt sie.

Hoffnung, dass diese Worte in der Bevölkerung auf offene Ohren stoßen, hat sie nicht zuletzt wegen ihrer jüngsten Erfahrung. Als die Einrichtung, die sich am 1. April seit 20 Jahren in den Händen der Diakonie Leipziger Land befinden wird, ihren letzten Spendenaufruf startete, durfte sie sich über die große Resonanz freuen. Zum Oma-Opa-Tag, Familiensporttag und Adventsbasar kam genügend Geld zusammen, um - zusammen mit städtischen Mitteln und dem Zutun von Eltern und Unternehmen - eine neue Küche anzuschaffen. Ihr Vorgänger, ein zusammengewürfeltes Etwas aus DDR-Zeiten, das längst nicht mehr den Ansprüchen genügte, konnte daraufhin entsorgt werden.

In die Küche haben aus Gründen der Sicherheit nur Erwachsene Zutritt; schließlich soll sich kein Kind am heißen Herd die Finger verbrennen. Das bedeutet aber nicht, dass die Mädchen und Jungen von der Zubereitung von Speisen gänzlich ausgeschlossen wären. In drei Gruppenräumen wurden Kinderküchen installiert. Dort sitzen die Kleinen an Tischen, schnippeln unter anderem Möhren und Äpfel.

"Wir sind sehr bestrebt, ihnen ein gesundes Essen zu bietet", erklärt Rieger. Von den 26 Krippen, 49 Kindergarten- und sechs Hortkindern, die das Gebäude am Steinweg aufsuchen, nehmen dort zwar nur 20 das Frühstück ein, aber alle vespern miteinander. Dafür werden einmal in der Woche Brot und Kuchen in der Erwachsenenküche gebacken. Bei den Vorbereitungen helfen die Kinder gerne mit, rundum darf jede Gruppe mit ihren Erzieherinnen einmal ran. Und seit es in der nahe gelegenen Großsteinberger Straße wieder einen Supermarkt gibt, gehen die Mädchen und Jungen sogar mit einkaufen. Eine Geldspende würde helfen, dass diese Waren künftig in zeitgemäßen Schränken gelagert werden können.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.02.2014
Pfeifer, Frank

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