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Naunhofer Oase momentan im Umbruch

Naunhofer Oase momentan im Umbruch

Mehrere Sitzecken, aufgestapelte Tische, Stühle, Spielgeräte und allerlei andere Dinge, die noch für nötig erachtet werden - im vorderen Bereich des Kinder- und Jugendhauses Oase herrscht momentan alles andere als eine gepflegte Ordnung.

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Ungewohnt: Wo sich sonst die Discokugel drehte, steht Steffen Klömich vom Bauamt vor einem Sammelsurium von Gegenständen, die in der neuen Oase weiter verwendet werden sollen. Er ist seitens der Stadt zuständig für die Sanierung.

Quelle: Klaus Peschel

Naunhof. Die umfangreiche Sanierung lässt keine andere Wahl. Schritt für Schritt erhält die Einrichtung in diesen Wochen ein neues Aussehen.

Der Anbau zur Parthe hin wurde bereits komplett abgerissen. Ansonsten haben die Handwerker im hinteren Teil des Gebäudes ordentlich losgelegt, der im Juni vergangenen Jahres überflutet worden war. Alles, was Nässeschäden davongetragen hat, ist entsorgt: Trockenbauwände, Türen, Wandverkleidungen aus Holz, Laminat, Teppiche. Alte Tapeten wurden entfernt. Bei manchen Arbeiten haben laut Hausleiter Jan Hochheim von der Kindervereinigung Leipzig einige jugendliche Besucher mitgeholfen.

Mittlerweile stehen die ersten neuen Trockenbauwände. Nicht zu gewagt im Überschwemmungsgebiet? Steffen Klömich vom Naunhofer Bauamt verweist nach draußen, wo derzeit Hochwasserschutzmauern aus Stahlbeton errichtet werden, die in Zukunft die Gefahren abwenden sollen. Eine steht schon und soll nach vorn zur Straße hin mit einem Damm verbunden werden, der gerade aufgeschüttet wird. Die zweite Mauer ist für die andere Seite vorgesehen, wo die Systec Naunhof GmbH ihren Sitz hat. Zwischen beiden Mauern wird entlang der Parthe ein weiterer Damm angelegt, so dass das gesamte Grundstück von allen drei gefährlichen Richtungen her abgesichert sein dürfte.

Klömich hatte auf eine Eröffnung des Kinder- und Jugendhauses so gegen Mitte Mai gehofft. Dieser Termin, da ist er sich nunmehr sicher, kann nicht gehalten werden. "Ich wage jetzt die Prognose, dass wir Ende Juni fertig sind", sagt er eher vorsichtig. Beim Rückbau der Wandverkleidungen hätten sich einige unvorhergesehene Dinge ergeben. Beispielsweise lagen Leitungen frei, die nun unter Putz gebracht werden müssen. Es sind also Veränderungen an der Elektrik nötig.

Ist der hintere Bereich der Oase gefliest, neu tapeziert und insgesamt schmuck, können alle Möbel und Utensilien, die sich jetzt im vorderen Teil auftürmen, dorthin gebracht werden. Die weiteren Arbeiten sind dann nicht mehr so umfangreich, denn in diesem Abschnitt müssen im wesentlichen nur die Wände verspachtelt und gestrichen werden. Die Theke wurde bereits entfernt. Es soll keinen Tresenbereich mehr geben, da Hochheim als einziger Mitarbeiter nicht einen Ausschank wie in einer Kneipe bieten möchte. Ihm ist es wichtiger, mit den Besuchern in direktem Kontakt zu stehen, ob bei gemeinsamen spielerischen und kreativen Aktionen oder beratend.

Und diese Kontakte sucht er bereits in der Bauphase. "Wir hatten die ersten drei Workshops zur Außen- und Innengestaltung", sagt er. Gewünscht seien unter anderem ein Kreativbereich und eine Chill-out-Ecke. Sechs Mädchen im Alter von zwölf bis 14 Jahren hätten ihre Vorstellungen aufgemalt. In den kommenden Wochen, so Hochheim, würden die ersten Ideen umgesetzt.

Unterstützt wird er in seiner Arbeit von Lehrerinnen der Oberschule und Mitarbeitern des freien Gymnasiums. Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sei sehr gut. Die Kommune stemmt das Bauvorhaben organisatorisch. Finanziert werden die veranschlagten 113 000 Euro, die es kosten soll, aber zu 100 Prozent aus Fluthilfemitteln.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.04.2014
Pfeifer, Frank

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