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Grimma Neue Abwasserkanäle für Belgershainer Hauptstraße erst im nächsten Jahr
Region Grimma Neue Abwasserkanäle für Belgershainer Hauptstraße erst im nächsten Jahr
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00:17 21.10.2016
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Belgershain

Eigentlich sollte in diesem Jahr die Hauptstraße in Belgershain aufgerissen werden, um das Abwasserentsorgungssystem auf einen modernen Stand zu bringen. Doch daraus wird nun nichts mehr, wie Bürgermeister Thomas Hagenow (parteilos) verkündete. Nach seinen Worten möchte der Abwasserzweckverband (AZV) Espenhain jetzt erst im kommenden Jahr buddeln lassen. Und dann nicht nur er.

Die Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) haben sich laut Hagenow entschieden, die Gunst der Stunde zu nutzen und ihre Wasserleitung im gleichen Zuge zu erneuern. „Sie brauchen jedoch neun Monate Vorlaufzeit, so dass erst nächstes Jahr mit dem Bau begonnen werden kann“, erklärte das Gemeindeoberhaupt. Die Arbeiten sollen dann aber durchgezogen werden, so dass sie 2017 auch zum Abschluss kommen.

Zurzeit klagen Anwohner der Hauptstraße über einen zeitweise ungenügenden Wasserdruck. Der Bürgermeister hofft, dass sich dieses Problem mit der neuen Leitung erübrigt haben wird. „Sie wird die richtige Dimensionierung haben, davon gehe ich einfach mal aus“, sagte er. „Auch in der Bahnhofstraße, die wir saniert haben, liegen jetzt ganz andere Wassermengen an.“

Dringender Handlungsbedarf besteht ebenso hinsichtlich der Abwasserentsorgung. „Vor 40 Jahren wurden in den Gräben Betonrohre gelegt, durch die das Oberflächen und das Schmutzwasser fließt“, erläuterte Hagenow. „Jetzt wollen wir zu einem vernünftigen Trennsystem kommen.“

Der Abwasserzweckverband habe lange gezögert, das Vorhaben anzugehen, weil die Hauptstraße aus einer über 30 Zentimeter starken Asphaltschicht besteht. „Die Kreisstraße ist für den Schwerlastverkehr ausgelegt worden, das war seinerzeit berechtigt, denn vor zehn bis 15 Jahren hatten wir in der Umgebung große Baustellen“, erklärte Hagenow. „Dafür ist es jetzt aber viel teurer, so eine dicke Decke aufzureißen als eine normale von 14 Zentimetern Stärke.“ Weil sich nunmehr die KWL am Bau und damit an der Finanzierung beteiligen, lohne sich die Sache schon eher.

Vom Bau betroffen sein wird der Abschnitt zwischen den Einmündungen Bahnhofsstraße und Feldstraße. Der Bürgermeister hätte es zwar gern gesehen, wenn auch die Reststrecke von der Feldstraße bis zur Kindertagesstätte „Schwalbennest“ in Angriff genommen würde. „Doch diese steht momentan nicht im Plan“, bedauerte er und schob nach: „Wir sind aber froh, dass wenigstens eine relativ lange Strecke dran ist.“

Von Frank Pfeifer

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