Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Grimma Neue Chance für Hängebrücke
Region Grimma Neue Chance für Hängebrücke
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:42 19.05.2015

Dabei gelte es, nicht nur mit Gewerbetreibenden, sondern allen Interessierten Visionen zu entwickeln. So sollen unter anderem auch die Bedürfnisse der in der Innenstadt vorhandenen Kindertagesstätten, Schulen oder des Mehrgenerationenhauses berücksichtigt werden. Im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Junihochwasser 2013 wolle die Stadt Grimma auch die Chance nutzen, um Veränderungen vorzunehmen. Dazu gehöre, dass der Nicolaiplatz neu gestaltet werde. "Ich bin froh darüber, dass der Ältestenrat die Meinung vertritt, dieses Projekt anzugehen", so Berger. Dabei gehe es unter anderem darum, die Funktionalität des Busbahnhofes zu erhöhen. Einigkeit bestand auch im Ältestenrat darüber, dass das Nebengebäude des "Seume-Hauses" in der Colditzer Straße nicht rekonstruiert, sondern unter anderem als Neubau ins Auge gefasst werden sollte. "Hier hätten wir die Chance, dass in diesem Objekt nicht nur die Schüler des Gymnasiums St. Augustin unter besseren Bedingungen ihr Essen einnehmen, sondern dass die Funktionsräume, die durch die Flut im Keller des Stammhauses des Gymnasiums St. Augustin zerstört worden sind, dort mit untergebracht werden könnten.

Ins Auge gefasst ist auch der Wiederaufbau der denkmalgeschützten Alten Roggenmühle. Diese soll künftig das Domizil des Seesportvereins Albin Köbis werden. Gleichzeitig wird ein Wasserwanderhotel entstehen, das den Tourismus ankurbeln könnte. Dagegen werde die Slipanlage am derzeitigen Standort verbleiben.

Auch für die Hängebrücke als wichtiges Infrastrukturprojekt würden sich neue Chancen eröffnen. Für den Wiederaufbau stünden 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. "Das Geld wird reichen, um die Hängebrücke am gleichen Ort neu zu bauen", ist Berger überzeugt. Schließlich gehe es um Nachhaltigkeit bei der Beseitigung der Flutschäden. Deshalb solle die Hängebrücke um 1,07 Meter höher gelegt und originalgetreu wieder aufgebaut werden. "Die Brücke muss jedoch einen neuen Metallkorbus erhalten. Uns wurde von Fachleuten bescheinigt, dass ansonsten die Brücke maximal 10 bis 15 Jahre hält", so Oberbürgermeister Berger. Da der Bau der Brücke etwa drei bis vier Jahre in Anspruch nehme, sei die Stadt derzeit bemüht, für diese Zeit eine ständige Fährverbindung einzurichten. "Wenn die Touristensaison beginnt, soll diese stehen", ist der Oberbürgermeister optimistisch.

In Verhandlungen ist die Stadt auch mit Rewe und Edeka, die sich in der Altstadt ansiedeln wollen. "Darüber konnte keine Einigkeit im Ältestenrat erzielt werden", so Berger. Aus diesem Grund sollen Aufstellungsbeschlüsse für den Volkshausplatz und das TLG-Gelände gefasst werden. "Damit kann die inhaltliche Diskussion im Stadtrat beginnen, was wir auf diesen Flächen wollen", meinte Berger. Dabei würde auch das Einzelhandelskonzept mit einbezogen, das derzeit fortgeschrieben werde.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.02.2014
Braun, Cornelia

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wenn am Sonnabend acht Mannschaften mit ehemaligen Kreis- bis Oberligakickern in der Turnhalle der Naunhofer Oberschule gegeneinander antreten, dann verdanken sie das Reinhard Höppner.

19.05.2015

Die Feuerwehrtechnischen Zentren (FTZ) in Thierbach und Trebsen bieten reichlich Gesprächsstoff. Sie dürften auch gestern Thema gewesen sein, als sich die Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises zu ihrer regulären Beratung trafen.

19.05.2015

Parthenstein/Großsteinberg. Korrigieren muss Parthensteins Gemeinderat seine Entscheidung über die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens zum Antrag der Firma Haba-Beton, eine Windkraftanlage zu errichten.

19.05.2015
Anzeige