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Neue Einflugschneise für den früheren Flughafen Brandis

Neue Einflugschneise für den früheren Flughafen Brandis

Brandis/Waldpolenz. Auf eine Jungfernfahrt verzichtete Stadtchef Arno Jesse (SPD) am gestrigen Nachmittag. Schließlich hat sich der kurze Weg über den Flugplatz bereits bei etlichen Kraftfahrern herumgesprochen.

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Fahrt frei: Kimi (7) durfte im Beisein seiner Schwester Mia (2) das Band in Waldpolenz durchschneiden, assistiert von Stadtchef Arno Jesse (r.) und Planer Jörg Hanke.

Quelle: Andreas Döring

. Zur feierlichen Freigabe der neuen Erschließungsstraße in Brandis-Waldpolenz beließ es die Kommune deshalb beim obligatorischen Band-Durchschnitt. Die Straße sorgt endlich für eine direkte Anbindung des Gewerbegebietes Waldpolenz an das überregionale Straßennetz - über die Staatsstraße 45 erreicht man vom einstigen Militär-Airport aus jetzt in fünf Kilometer Entfernung die Autobahn 14.

Die Trasse verläuft auf rund 1600 Metern größtenteils über den ehemaligen Taxi-Way des Flughafens. Die Stadt hatte ursprünglich geplant, die imposante Betonpiste nur etwas auszubessern, da es anfangs so aussah, als müsste man alles aus eigener Tasche stemmen. "Als schließlich nach langem Kampf doch noch Fördermittel ins Haus flatterten, haben wir allerdings die grundhafte Ausbauvariante vorgezogen", erklärte Jesse. Ergebnis ist eine niegelnagelneue Piste. "Die Gesamtkosten", so Jesse, "betragen 1,4 Millionen Euro." Gefördert wurde das Vorhaben zu 75 Prozent aus dem Programm Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur.

An der sogenannten Russenkurve bei Polenz entstand ein Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 40 Metern. Das neue Asphaltband schwenkt hier auf das Gelände des heutigen Energieparks Waldpolenz ein, führt entlang Tausender Solarmodule, vorbei an einem verfallenenen Hangar, der alten Kommandantur bis zum inzwischen abgerissenen Wachgebäude. Hier trifft die neue Trasse auf die Kreisstraße K 8368, die in gerader Richtung weiter gen Machern und zur B 6 führt.

Die Arbeiten hatten im Juni vorigen Jahres begonnen. Den Anfang machte eine Respekt einflößende Asphaltfräse, die einen Großteil der bisherigen Flugplatz-Piste beseitigte. Als besonders hartnäckig erwies sich der Abschnitt, der früher zur Landebahn gehörte. "Bestandteil des Vorhabens war außerdem ein Rad- und Gehweg", erläuterte Planer Jörg Hanke. Dieser verläuft westlich der Erschließungsstraße und ist durch einen Grünstreifen von der 6,50 Meter breiten Fahrbahn getrennt. Für den nötigen Durchblick auf dem abgelegenen Gelände sorgt zudem nachts ein Spalier an Leuchten, die im Abstand von 32 Metern gesetzt wurden. Allein dafür wurden rund 95 000 Euro fällig.

Das Umfeld des ehemaligen Militärflugplatzes könne nun nachhaltig weiterentwickelt werden, gab Bürgermeister Jesse seiner Hoffnung Ausdruck. "Die heutige Freigabe ist ein Meilenstein für die Entwicklung des Geländes", hob der Rathauschef hervor. Vor allem mit Blick auf die Ansiedlung der Firma Juwi und die von dem rheinland-pfälzischen Projektentwickler betriebene Biogasanlage war die Erschließung überfällig. Die Verkehrsströme zur Belieferung des grünen Kraftwerkes sollen sich, so die Hoffnung der Akteure, nun besser verteilen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.07.2015
Von Simone Prenzel

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