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Grimma Neue Kita in Großbothen: Spielzeugbagger und Spaß
Region Grimma Neue Kita in Großbothen: Spielzeugbagger und Spaß
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15:35 19.05.2015
Für die Ewigkeit: Die Kinder von Großbothen legen die Zeitkapsel mit Bildern und Fotos ihres alten Domizils in die Bodenplatte des neuen Kindergartens. Quelle: Frank Schmidt

"Wir sind fast täglich hier, um zu beobachten, wie der Kindergarten Stück für Stück wächst", sagte Sabine Jähn, Leiterin der Einrichtung. Die 68 Sprösslinge, die von neun Mitarbeiterinnen betreut werden, könnten es kaum erwarten, in den neuen Kindergarten einzuziehen.

Während die Kinder unter großem Jubel der rund 100 Gäste Luftballons in den Himmel fliegen ließen, sprach Oberbürgermeister Matthias Berger von einem langen Ringen um Fördermittel für die Investition. Das Projekt habe längst in der Schublade gelegen, bis im Vorjahr die Gelder bewilligt worden seien. "Die Erwartungshaltung ist hoch", so Berger. Im Zuge der Eingemeindung sei den neuen Ortsteilen von Grimma zugesagt worden, dass der Standard im öffentlichen Bereich auf das Niveau der Muldestadt angehoben werde. "Wir haben Wort gehalten", so Berger. Nach der Sanierung der Grundschule in Zschoppach und in Nerchau sei der Kindergarten Großbothen das dritte Objekt im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, in das die Stadt investiere. "Hier entsteht ein ganz besonderes Haus", so Berger. Das Passivhaus sei energetisch so optimiert, dass die Kommune die Unterhaltskosten künftig gering halten könne.

Nach dem Abriss der alten Villa, in der der Kindergarten über Jahrzehnte untergebracht war, entsteht derzeit für knapp zwei Millionen Euro eine moderne Kindertagesstätte. Der Neubau wird zu knapp zwei Dritteln mit Geldern des Bundes, des Freistaates und des Landkreises gefördert. Die Stadt Grimma beteiligt sich mit 667 000 Euro an der Finanzierung.

In dem modernen Flachbau können künftig bis zu 78 Kinder betreut werden. Die Räumlichkeiten sind den differenzierten Bedürfnissen von Krippen- und Kindergartenkindern angepasst. Moderne Technik ermöglichen die Nutzung von Sonnenenergie und Regenwasser. Auf einer Freifläche von 4500 Quadratmetern soll ein Spielplatz entstehen, der die Kinderherzen höher schlagen lässt. Ein Novum ist, dass die Kinder aus allen Gruppenräumen einen Zugang in den Garten haben. Mit dem Umzug müssen sich die Großbothener bis zum Frühjahr nächsten Jahres noch gedulden. Bis dahin nutzt die Einrichtung Räumlichkeiten in der Grundschule, die die Kommune für 50 000 Euro herrichten ließ.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.10.2013

Schöppenthau, Birgit

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