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Grimma Neue Krippe für 36 Knirpse in Machern
Region Grimma Neue Krippe für 36 Knirpse in Machern
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05:00 01.04.2010
Eine Rose für fürs Engagement: Diakonie-Vorstandsvorsitzender Gottfried Edelmann bedankt sich bei Kita-Fachbereichsleiterin Ute Wetzig. Quelle: Roger Dietze
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Machern

Gestern Nachmittag wurde mit einem Gottesdienst im Beisein von Landesbischof Jochen Bohl die offizielle Eröffnung gefeiert.

Jennifer Engelbrecht kam auf den letzten Drücker. Aber dabei zu sein bei der feierlichen Eröffnung jener Einrichtung, in der ihr Töchterchen Alina seit Montag betreut wird, war der jungen Mutter eine Herzensangelegenheit. „Ich bin dankbar dafür, dass wir diesen Betreuungsplatz bekommen haben, weil ich andernfalls noch nicht wieder hätte arbeiten können“, so die Machernerin, die noch dazu vom Ambiente der neuen Krippe schwärmt. „Das Haus ist sehr gut gelungen, meine Alina fühlt sich sehr wohl.“

Wohl gefühlt haben dürfte sich gestern Nachmittag auch Macherns Bürgermeister Frank Lange. „Mit dieser neu geschaffenen Einrichtung können wir schon heute dem erst 2013 in Kraft tretenden Rechtsanspruch junger Eltern auf einen Krippenplatz nachkommen“, so der Kommunalchef, der umso mehr Grund zur Zufriedenheit hatte, als der Krippen-Neubau in für seine Kommune finanziell bekanntlich höchst angespannten Zeiten realisiert werden konnte. „In Machern ist es nicht nur ein Kraftakt, Geld auszugeben, sondern es auch ausgeben zu dürfen.“

Dass am Ende das Diakonische Werk unter insgesamt drei Bewerbern den Zuschlag für den Krippen-Betrieb erhielt, habe in erster Linie am ausgefeilten Konzept gelegen. Ende 2006 war die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Machern gemeinsam mit der Diakonie an die Kommune mit Plänen für eine neue Kinderbetreuungseinrichtung herangetreten, für die im März des Folgejahres ein erster Finanzierungsentwurf vorlag, auf dessen Basis die Macherner Gemeinderäte in der ersten Jahreshälfte 2008 einen entsprechenden Beschluss zum Bau des Hauses fassten. „Mit der neuen Krippe haben wir Betreuungsplätze geschaffen, die in der Gemeinde dringend gebraucht werden“, so Diakonie-Geschäftsführer Harald Bieling, der Machern ausdrücklich für die konstruktive Zusammenarbeit dankte und darauf verwies, dass neben Wurzen nun mit Machern ein zweites evangelisches Kinderbetreuungsangebot im nördlichen Teil des neuen Landkreises existiere.

Ein Angebot, das gleichwohl selbstredend auch Eltern ohne kirchlichen Hintergrund unterbreitet werde. „Die Krippe ist offen für alle, die sich mit den christlichen Wertevorstellungen identifizieren können“, so Bieling. Für Katja Rauchhaupt, selbst kirchlich gebunden, war es deshalb eine Selbstverständlichkeit, ihr Töchterchen Luna in der neuen Einrichtung anzumelden. „Ganz abgesehen davon, dass wir auch kein anderes Betreuungsangebot zur Auswahl hatten, gefällt mir die Gestaltung so sehr, dass ich geneigt bin zu sagen, dass es besser kaum gehen dürfte.“

Roger Dietze

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