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Grimma Neue Naunhofer Oase ab Ende August
Region Grimma Neue Naunhofer Oase ab Ende August
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14:06 19.05.2015
Umgestaltung: Sven Kühne von der Naunhofer Tischlerei Fritzsche setzte gestern einen Teil des ehemaligen zweiflügligen Tores zum Oase-Heizungsraum zu. Dort wird seine Firma die neue Tür einbauen. Quelle: Andreas Röse

Gestern nannte Bauamtsleiter Thomas Hertel Ende August als Fertigstellungstermin.

"Es kamen einige Arbeiten hinzu, die wir anfangs nicht geplant hatten", sagte er auf Anfrage. So sei beispielsweise im hinteren Bereich des Gebäudes die gesamte Elektrik erneuert worden. Jetzt wäre aber dort ein Ende abzusehen. In einer Woche soll dieser Bauabschnitt abgeschlossen sein.

Nach dem Abbruch einiger Wände und Holzverkleidungen steht der Trockenbau. Der Fußboden ist gefliest. Lediglich einige Lampen, Steckdosen und Schalter sind noch anzuklemmen. Dann muss der Maler durch die Räume.

Im Anschluss können alle Möbel und sonstigen erhaltenswerten Utensilien, die derzeit im vorderen Bereich aufgestapelt sind, nach hinten umgelagert werden, um Platz für die Renovierung der anderen Gebäudehälfte zu schaffen. Dort soll laut Hertel alles schneller gehen, denn es seien nur in geringem Umfang Elektroarbeiten auszuführen, bevor der Maler ans Werk geht.

Im Außenbereich steht der Hochwasserschutz. Nach drei Seiten hin wurde das Grundstück mit Mauern und Wällen umgeben, die es nach Expertenmeinung vor Fluten schützen, die - statistisch gesehen - alle 100 Jahre auftreten. "Für die höchsten Stände der Parthe, die wir im Juni 2013 und August 2002 hatten, hätten sie gereicht", erklärte Hertel. Da das gesicherte Areal zwar dem Fluss Ausbreitungsflächen nimmt, aber relativ klein sei, dürfte die Umgrenzung im Hochwasserfall laut Bauamtsleiter keinen wesentlichen Einfluss auf die Höhe des Parthe-Pegels in anderen Gegenden haben. Die Mauern sollen noch mit Stabgitterzäunen versehen werden, um Einbrecher abzuhalten. Die Rückwand des Hauses, an der ein Anbau abgerissen worden war, muss noch verputzt und gemalert werden.

Einige Veränderungen am Außengelände will der neue Clubleiter Jan Hochheim von der Kindervereinigung Leipzig vornehmen. Er führt mit interessierten Mädchen und Jungen weiterhin Gespräche über deren Vorstellungen. So sollen beispielsweise die Graffiti an einer Mauer im Eingangsbereich durch eine Malerei ersetzt werden, die eine Landschaft zeigt. "Passend dazu sind vor diesem künftigen Bild schon drei Obstbäume gesetzt worden", sagte Hochheim. Ziel sei es außerdem, eine Pumptrack-Strecke für Mountainbikes zu schaffen. Im Innern des Hauses soll unter anderem der ehemalige Band-Raum in einen Tanzraum umgewandelt werden.

Die Sanierung, die in Händen der Stadt liegt, kostet rund 115 000 Euro. Das Geld erhält Naunhof komplett als Fluthilfe von Bund und Land. Der Träger der Einrichtung, die Kindervereinigung Leipzig, übernimmt die Elektroinstallation sowie die Ausstattung mit Möbeln und hat dafür Fördermittel akquiriert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.06.2014
Pfeifer, Frank

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