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Neue Planspiele für Rewe-Supermarkt in Grimma

Neue Planspiele für Rewe-Supermarkt in Grimma

Seinen Angaben zufolge würden Informationen vorliegen, wonach neben der Ansiedlung eines Rewe-Supermarktes weitere Einzelhandelsflächen entwickeln werden sollen.

Damit würde sich die ursprünglich in der Diskussion befindliche Handelsfläche auf vermutlich 4500 Quadratmeter verdreifachen. "Das sehen wir sehr kritisch", so Böhmann.

Mit Bekanntwerden der Pläne zur Umsiedlung der Fußballstadien des Grimmaer FC ist die Unsicherheit unter alteingesessenen Einzelhändlern zurück. Wie berichtet, versucht der FC Grimma eine Finanzierungslücke seiner Umzugspläne durch den Verkauf des Kunstrasenplatzes an Investoren zu schließen. Auf dem Tisch liegen Pläne, nach denen am nördlichen Rand des Jahn-Stadions entlang der Staatsstraße S11 ein Lebensmittelmarkt gebaut werden soll. Malls an der Wurzener und Friedrich-Oettler-Straße sollen das Einzelhandelskonzept an diesem Standort komplettieren. Neben Rewe ist ein Drogeriemarkt des bundesweiten Marktführers DM im Gespräch. In der Mitte des Areals sind Parkplätze vorgesehen.

Bürgermeister Matthias Berger (parteilos) bestätigte gestern eine Modifizierung der ursprünglichen Pläne, denen zufolge ein Lebensmittel-Supermarkt auf dem Volkshausplatz entstehen sollte. "Es gibt verschiedene Varianten", sagte er. Die Überbauung des Kunstrasenplatzes sei eine Alternative, die viele Bedenken bezüglich des Projektes auf dem Volkshausplatz zerstreuen könnte. "Wir hätten noch mehr Parkplätze als bisher zur Verfügung", so Berger. Auch städtebauliche Aspekte seien mit der Bebauung von Ausfallstraßen vom Tisch. "Ob Grimma Rewe braucht oder nicht - das ist eine Glaubensfrage", so Berger weiter. Für ihn seien Filialisten wie Rewe und DM Magneten für die Grimmaer Innenstadt, die den Trend zur Abwanderung von Einzelhandel in die Peripherie umkehren könnten. Berger zieht ein weiteres Ass aus dem Ärmel. Die Stadt habe die Zusage von Investor Klaus Landau, der im Zuge des Geschäfts um den alten Kunstrasenplatz einen neuen Kunstrasenplatz am künftigen Stadienstandort Lausicker Straße bauen und bezahlen will. "Das ist eine Riesenchance, die wir nutzen sollten", so das Stadtoberhaupt.

Im Kölner Handelskonzern Rewe steht man den jüngsten Plänen aufgeschlossen gegenüber. "Wir entwickeln das aber nicht, wir begleiten es nur", sagte Uli Seyfarth, Gebietsleiter Expansion. Nach wie vor sei das Handelsunternehmen an Grimma interessiert. "Letzten Endes sind beide Standorte für uns eine Option", so Seyfart weiter. An der Größe und am Sortiment des Rewe-Marktes werde sich jedoch nichts ändern. 1600 bis 1700 Quadratmeter Verkaufsfläche seien geplant. Die Einrichtung würde mit 90 Prozent überwiegend Lebensmittel führen. "Wir begrüßen es natürlich, wenn sich am Standort weitere lokale Händler ansiedeln, um die Innenstadt zu stärken."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.10.2013
Schöppenthau, Birgit

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