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Grimma Neue Technik für Laternen: Trebsen soll kostengünstig strahlen
Region Grimma Neue Technik für Laternen: Trebsen soll kostengünstig strahlen
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00:18 10.11.2016
Betonmasten stehen noch an der Straße des Aufbaus. Sie sollen ersetzt werden.
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Trebsen

Mit moderner Leuchtentechnik möchte Trebsen die Lampen in mehreren Straßenzügen ausstatten. Dafür muss die Stadt Geld in die Hand nehmen, auch wenn sie Fördermittel erhält. Doch auf Dauer sollen sich die Investitionen auszahlen, da sich Stromkosten sparen lassen. Kritische Stimmen kommen trotzdem, und zwar aus den Ortsteilen, die sich vernachlässigt fühlen.

Drei Vorhaben hat sich die Stadt auf die Fahnen geschrieben. Zum einen werden die Lampen der B 107 in den Bereichen Wurzener Straße und Grimmaische Straße LED-Einsätze mit computeroptimierten Linsen- und Reflektorsystemen erhalten, was pro Jahr eine Einsparung für Wartung und Betrieb in Höhe von 6500 Euro bringen soll. Die Baukosten belaufen sich auf 82 804 Euro; über die Fachförderung Klima und das Investkraftpaket „Brücken in die Zukunft“ lässt sich aber der Großteil der Summe abdecken, so dass die Stadt nur 11 144 Euro aufbringen muss.

Zweiter Brocken ist die Ertüchtigung der Leuchten im Industriegebiet Trebsen-Pauschwitz mit einer äquivalenten Technik. Das schlägt sich mit 65 164 Euro zu Buche, abzüglich der gleichen Förderungen hat die Kommune 8928 Euro zu begleichen. Die prognostizierte Ersparnis beträgt 6900 Euro pro Jahr.

Die Sanierung in der Straße des Aufbaus nimmt sich die Stadt als drittes Projekt vor. Als dort ein neues Straßenbeleuchtungskabel verlegt worden war, sah sich die Kommune nicht in der Lage, die alten Betonmasten durch moderne Masten zu ersetzen. Nun sollen sie ausgetauscht werden, wobei ebenfalls LED-Technik zum Einsatz kommt. Die Baukosten betragen 15 000 Euro. Zuschüsse kommen vom Energieversorger EnviaM und übers Investkraftpaket, damit hat die Stadt lediglich 3250 Euro zu tragen.

eld muss aber ebenso in die Ortsteile fließen. Es sollte mehr auf die Verhältnismäßigkeit geachtet werden.“

.

Ein Zurück gibt es sowieso nicht mehr, stellt Kämmerer Martin Sittauer klar. Die Vorhaben wurden nach seinen Worten schon beim Investprogramm „Brücken in die Zukunft“ angemeldet. „Ziehen wir eines zurück, kann ich nicht garantieren, dass uns dann noch die zugesagten Fördermittel zur Verfügung stehen“, sagt er. Alternative Maßnahmen könnten nicht mehr beantragt werden, da die Einreichungsfrist verstrichen ist.

„Licht kann krank machen“, erklärt Bodo Herzog (CDU). „Deshalb ist es wichtig, dass die neuen Lampen in der Nacht gedimmt werden können und nicht so hell in die Wohnungen strahlen.“ Darauf sei geachtet worden, erklärt Haupt. Der Leistungspegel werde zu später Stunde so langsam heruntergefahren, dass das mit den Augen nicht zu merken ist.

Inzwischen stimmte der Stadtrat allen drei Vorhaben zu. Zwar nicht einstimmig, aber mit großer Mehrheit.

Von Frank Pfeifer

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