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Neuer Anlauf im Trebsener Stadtrat

Neuer Anlauf im Trebsener Stadtrat

Hoffen darf der Verein Internationales Bildungs- und Sozialwerk aus dem nordrhein-westfälischen Iserlohn darauf, an der Feldstraße in Trebsen eine Senioren- und Pflegeeinrichtung bauen zu dürfen.

Trebsen. Auf der Tagesordnung des Stadtrats, der am kommenden Montag ab 19 Uhr im Trebsener Rathaus tagt, steht das Thema nochmals. Gefasst werden soll ein Beschluss zur zweiten Auslegung des Bebauungsplanes.

Laut Bauamtsleiterin Marika Haupt können vorbehaltlich der Beschlussfassung die Bürger dann noch einmal zwischen dem 19. Mai und 20. Juni Einblick in die Unterlagen nehmen. Im Rahmen der ersten Auslegung hat es nach ihren Worten keine gravierenden Einwände gegeben. Entsprechend rechne sie mit solchen auch nicht im Rahmen der zweiten Auslegung, so dass in einem nächsten Schritt der dann neuformierte Stadtrat nach der Sommerpause einen entsprechenden Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan fassen könne, der wiederum vom Kreisentwicklungsamt des Landkreises Leipzig abgesegnet werden müsse. "Wir gehen davon aus, dass der Beschluss der Satzung frühestens im September erfolgen wird", so Haupt.

Wie berichtet, war das Genehmigungsverfahren erforderlich, weil der künftige Standort der Einrichtung außerhalb des Bebauungsplanes der Stadt liegt. Ein möglicher Baubeginn, so Haupt, hängt jedoch nicht von der Entscheidung des Landratsamtes ab, die eine Formalie darstelle. "Der Investor kann im Prinzip schon dann bauen, wenn es im Rahmen der zweiten Auslegung keine gravierenden Einwände gibt", erklärt sie.

Heinrich Schnatmann, Geschäftsführer des Internationalen Bildungs- und Sozialwerks, wünscht, dass sein Verein parallel zu Wermsdorf, wo eine identische Einrichtung entstehen soll, auch in Trebsen noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten beginnen kann. Ursprünglich wollte der Verein, der sechs Senioren- und Pflegeeinrichtungen in Sachsen-Anhalt, Hessen und Nordrhein-Westfalen betreibt, in Bennewitz bauen, wo er bereits mit einem Berufsförderungszentrum vertreten ist. Die Pläne waren jedoch an Einwänden aus der Gemeinde gescheitert. "Wir halten es für wichtig, dass solche Einrichtungen nicht nur in den großen kommunalen Zentren betrieben werden, weil die Menschen ihren Lebensabend dort beschließen möchten, wo sie ihr bisheriges Leben verbracht haben", so Schnatmann. Roger Dietze

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.04.2014
Dietze, Roger

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