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Grimma Noch zwei Jahre warten auf Radweg zwischen Naunhof und Klinga
Region Grimma Noch zwei Jahre warten auf Radweg zwischen Naunhof und Klinga
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17:01 19.05.2015
Kreisstraße von Naunhof nach Klinga: Rechterhand soll hier der Radweg angelegt werden. Mit dem Baubeginn ist ab 2015 zu rechnen. Quelle: Andreas Röse

Doch frühestens in zwei Jahren kann mit dem Bau begonnen werden.

Naunhofs Bauamtsleiter Thomas Hertel informierte jüngst im Vergabeausschuss über die Zeitschiene aus jetziger Sicht. "Nächstes Jahr nehmen wir Mittel für die Planung in den Haushalt auf", sagte er. "Die Baumaßnahme könnten wir 2015/'16 umsetzen." Voraussetzung sei aber eine Förderung. Und es dürfe weder in Naunhof, noch in Parthenstein etwas dazwischen kommen, was den Einsatz von Eigenmitteln unmöglich machen würde. Ansonsten müsste das Vorhaben verschoben werden.

Eigenmittel werden beide Kommunen aufbringen müssen, denn es war laut Hertel vereinbart worden, dass der Landkreis, der zwar zuständig sei, für den der Radweg aber keine Priorität genieße, die Planung nur bis zur Entwurfsreife führt. Dieser Entwurf liege nun vor. Den Rest müssten nun Naunhof und Parthenstein selbst stemmen. Einem entsprechenden Vertrag mit dem Landratsamt stimmte der städtische Vergabeausschuss bereits zu. Am 30. Mai soll auch der Parthensteiner Gemeinderat darüber befinden.

Der Vertrag sieht vor, dass beide Kommunen die Planung weiterführen. Sie sollen auch die Bauausführung, die Beantragung der Fördermittel, die Ausschreibung, Vergabe und spätere Unterhaltung des Radwegs übernehmen.

2,2 Kilometer lang soll der Radweg werden. Der etwas größere Teil, er beträgt 1125 Meter, wird auf Naunhofer Flur verlaufen. Entsprechend werden die Ausgaben geteilt. Die Stadt muss mit 78000 Euro Bau- und Grunderwerbskosten rechnen, Parthenstein mit 75000 Euro. Einschließlich der Fördermittel werden die Gesamtkosten mit 616000 Euro angegeben.

Für den Radweg, der stadtauswärts auf der rechten Seite der Kreisstraße - getrennt durch einen Grünstreifen - verlaufen soll, müssen einige Bäume gefällt werden. Hertel: "Das wurde mit der Forstbehörde abgestimmt; wir werden einen Ausgleich bringen."

Für Parthensteins Bürgermeister Jürgen Kretschel (parteilos) macht der Radwegbau mehr als Sinn. "Da sich Naunhof zu einem Grundzentrum entwickelt, wäre es vorteilhaft, wenn die Klingaer per Rad auf kürzestem Wege dorthin kommen, zumal der Öffentliche Personennahverkehr nicht so gut ausgebaut ist", sagt er.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.05.2013

Pfeifer, Frank

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