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Grimma Oase in Naunhof steht endlich wieder offen
Region Grimma Oase in Naunhof steht endlich wieder offen
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00:27 21.10.2015
Offizieller Neustart nach dem Hochwasser: Oase-Stammbesucher Damian verewigt sich am Gründungsbaum. Quelle: Roger Dietze
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Naunhof

Der Naunhofer Nachwuchs kann sich ab sofort wieder ohne jegliche Einschränkungen in seine Oase zurückziehen. Mit einer kleinen Feierstunde wurde am vergangenen Sonnabend der offizielle Abschluss der Sanierungs- und Umbauarbeiten in und an dem Kinder- und Jugendhaus in der Parthenstraße 26 begangen, das sich seit Januar vergangenen Jahres in der Trägerschaft der Kindervereinigung Leipzig befindet.

"Wir haben so weit alle baulichen Maßnahmen abgearbeitet, es stehen lediglich noch kleinere Malerarbeiten und solche am Dach aus", berichtet Oase-Leiter Daniel Pesti, der am Sonnabend eine Dia-Show mit Projekten aus der jüngsten Vergangenheit präsentierte. Darüber hinaus konnten sich die Gäste mit Farbe an einem Gründungsbaum verewigen und am Gestalten von Graffiti versuchen, derweil Schülerinnen und Schüler der Naunhofer Oberschule ein Programm aufführten.

Die enge Zusammenarbeit mit der Bildungsstätte in der Wurzener Straße sowie der parthestädtischen Grundschule bildet denn auch ein zentrales Element des pädagogischen Konzeptes des Trägers Kindervereinigung, der sich auch um die Schulsozialarbeit an der Oberschule kümmert. "Wir wollen uns auf die Altersgruppe zehn bis 16 konzentrieren, weshalb wir bei der Gestaltung auch auf ein familienfreundliches Ambiente geachtet haben", so Geschäftsführer Matthias Heinze, der sich sehr zufrieden sowohl mit dem Ergebnis der Sanierungs- und Umbauarbeiten als auch mit deren Art und Weise zeigte. "Es ist Daniel Pesti sehr gut gelungen, die Jugendlichen in diesen Prozess einzubinden", sagte er.

Von der ersten Minute an dabei gewesen ist Gymnasiastin Ann-Sophie Müller. "Es hat sich unwahrscheinlich viel seit dem Hochwasser von vor zwei Jahren getan, damals konnte ich mir nur schwer vorstellen, was sich aus dem Haus machen lässt", so die 16-jährige Naunhoferin. "Toll fand ich, dass wir Jugendliche uns kreativ einbringen konnten, ich denke, dass die Oase noch jede Menge Potenzial hat."

Bis zum Jahresende soll laut Daniel Pesti ein Fußballplatz entstehen, geplant sei ferner ein Proberaum. Die Stadt jedenfalls hat der neue Träger, der den Staffelstab von der Volkssolidarität übernommen hat, auf seiner Seite. Bürgermeister Volker Zocher (parteilos), dessen Verwaltung sich nach dem Hochwasser erfolgreich um Fördermittel für den Abriss des unsanierbaren hinteren Gebäudeteils bemüht hatte, würdigte zwar noch einmal die Bemühungen des vorherigen Trägers, bekannte gleichwohl, dass er die Kindervereinigung für die bessere Wahl halte.

"Diesen Träger ins Boot zu holen, war auf jeden Fall die richtige Entscheidung", so das Stadtoberhaupt, das die bislang sehr gute Zusammenarbeit mit der Kindervereinigung Leipzig hervorhob. Allerdings, so gab Zocher zu bedenken, sei die Konkurrenz in Naunhof in punkto Freizeitaktivitäten für den Nachwuchs sehr groß, weshalb auch in Zukunft viel Kreativität vom Oase-Team gefordert wäre.

Roger Dietze

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