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Grimma Oberschule erhält im Sommer 100 neue Fenster
Region Grimma Oberschule erhält im Sommer 100 neue Fenster
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00:30 04.05.2018
Bauten 2014 die Fenster an der Vorderfront ein: (v.l.) Tino Naumann, Steffen Stolberg und Klaus Zschau von der Eilenburger Firma. Quelle: Andreas Röse
Naunhof

Im dritten Anlauf soll es nun gelingen. Dieses Jahr will die Stadt die Fenster an der Rückseite der Oberschule Naunhof austauschen und die Fassade streichen lassen. Dann würde die ganze Hülle in freundlichen Farben erstrahlen.

Mitte Juni geht es los

„Alles ist mit der Schule abgestimmt. Mitte Juni wird begonnen, das Gerüst zu stellen“, kündigt Bauamtsleiter Thomas Hertel an. „Die Sonnenschutzlamellen werden entfernt, so dass wir mit Beginn der Sommerferien loslegen können, die Fenster zu wechseln. Das wird zunächst in der Mitte geschehen, wo sich die wichtigsten Klassenräume befinden. Dann arbeiten wir uns nach links und rechts vor.“ Damit sei gesichert, dass die Haupträume fertig sind, wenn das neue Schuljahr startet. Voraussichtlich würden sich aber nicht alle Arbeiten in den unterrichtsfreien Wochen erledigen lassen.

Auftrag an Eilenburger Firma

Verpflichtet wurde die Eilenburger Fenstertechnik GmbH & Co. KG, die 2014 die Fenster an der Vorderseite der Schule und im Kellergeschoss der Rückseite erneuert hatte. Damals kam es zu einem enormen Zeitverzug, weil die Stadt die Bauzeit auf die Herbstferien gelegt hatte. Das war zu kurz. „Und dann gerieten wir ins schlechte Wetter rein“, so Hertel.

Fördermittel fließen

Dies sollte jetzt vermieden werden, indem über den Sommer gebaut wird. Zum Zuge kommt wieder die Eilenburger Firma. Allein die knapp 100 Kunststofffenster kosten mit Einbau 230 000 Euro, das Gros davon erhält die Stadt als Fördermittel für den Schulausbau vom Freistaat und über das Investpaket „Brücken in die Zukunft“ von Bund und Land.

Zuschüsse hatte die Kommune schon einmal 2015 bekommen. Da sie die nötigen Eigenmittel nicht aufbringen konnte, so seinerzeit Bürgermeister Volker Zocher (parteilos), mussten die 150 000 Euro an die Sächsische Aufbaubank zurückgegeben werden – vielkritisiert vom Stadtrat. Vergangenes Jahr hatte der Vergabeausschuss einer Thüringer Firma den Zuschlag erteilt, das über die zurückliegenden Sommerferien die Fenster austauschen sollte. „Doch als das Unternehmen gerade anfangen wollte, stellte es große Nachträge“, erklärt Hertel. „Deshalb haben wir ihm gekündigt.“

Nun also der dritte Versuch. Nötig ist ein Wechsel, denn die alten Holzfenster sind zum Teil verfault.

Von Frank Pfeifer

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