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Grimma Ohne Abstimmung im Straßenbau droht Hohnbach Fiasko
Region Grimma Ohne Abstimmung im Straßenbau droht Hohnbach Fiasko
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14:34 19.05.2015

Grund sind Vorhaben am Knotenpunkt Rochlitzer Straße/Geithainer Straße in Colditz sowie Sanierungen entlang der Staatsstraße 44 in der anderen Richtung.

185 Millionen Euro steckt Sachsen dieses Jahr in seine Staatsstraßen. Einen großen Teil bekommt der Landkreis Mittelsachsen ab, wovon auch Autofahrer aus dem hiesigen Landkreis Leipzig profitieren werden. Denn unmittelbar hinter der Kreisgrenze wird in Leupahn die S 44 in Schuss gebracht. "Die Sanierung der Ortsdurchfahrt soll Anfang des dritten Quartals 2014 beginnen und wird voraussichtlich im vierten Quartal 2014 abgeschlossen werden können", informiert Peter Welp vom zuständigen Landesamt für Straßenbau und Verkehr. "Die Fahrbahn der Ortslage wird einschließlich der Straßenentwässerung erneuert. Am Ortsausgang in Richtung Hohnbach werden zudem Leistungen an Gehwegen realisiert, deren Kosten durch die Gemeinde Königsfeld getragen werden." Für die Arbeiten sei ab Juli eine Vollsperrung notwendig. Ortsnahe Umleitungen würden ausgewiesen.

Obwohl in Hohnbach der Zustand der Staatsstraße mit dem in Leupahn vergleichbar ist, bleibt der Colditzer Ortsteil von den Arbeiten zunächst unberührt. "Diese Ortslage ist nicht Bestandteil der Maßnahme", betonte Welp. Trotzdem sei Hohnbach letztlich betroffen. Die kurze Strecke in Richtung Geithain entfällt wegen der Sperrung. Und auch von der anderen Seite der Staatsstraße drohen Behinderungen. Schließlich soll die Rochlitzer Straße - so hoffen es vor allem Colditzer Anwohner und Stadträte - in diesem Jahr fertig werden.

Für weitere Behinderungen könnte die Sanierung der Furtwegbrücke sorgen, die in diesem Jahr fällig ist (die LVZ berichtete). Bauamtsleiter Jürgen Uhlig ist sich der Problematik bewusst. "Wir werden natürlich versuchen, die Arbeiten so zu terminieren, dass sich nichts überschneidet, sagt er. Vom Bau an der Furtwegbrücke würden immerhin nicht nur die Hohnbacher, sondern auch die Möselner berührt.

Eine Abstimmung mehrerer Entscheidungsträger ist also notwendig, zumal in Hohnbach im kommenden Jahr noch neue Abwasserkanäle verlegt werden sollen. Für den Fall der Fälle - also einer Sperrung beider Zufahrten - haben einige Hohnbacher Bürger noch einen etwas ironisch gemeinten Alternativvorschlag. Schließlich sei auf dem Hohnbacher Sportplatz auch schon einmal ein Hubschrauber gelandet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.02.2014
Seidler, Robin

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