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Grimma Olympia ist der große Traum der Grimmaer Schwimmtalente
Region Grimma Olympia ist der große Traum der Grimmaer Schwimmtalente
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09:55 14.03.2016
Dynamik trifft auf Spannung: Die 24. Auflage des Schwimm-Sprintpokals des SV 1919 Grimma bot einmal mehr mitreißende Wettkämpfe. Quelle: Roger Dietze
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Grimma

Was unterscheidet Grimma von der sächsischen Landeshauptstadt? Die Existenz einer modernen Schwimmhalle! Ein Grund dafür, warum die Schwimmerinnen und Schwimmer des Vereins „Dresdener Delphine“ dem von der Schwimmabteilung des SV 1919 Grimma am Sonnabend zum mittlerweile 24. Mal ausgerichteten Schwimm-Sprintpokal seit ihrer Gründung vor zwölf Jahren die Treue halten. Doch das ist nicht der einzige Grund. „Wir stehen mit den Grimmaern seit Jahren in einem engen Kontakt, zudem hat dieser Wettbewerb einen besonderen Charakter, weil auch der Spaß nicht zu kurz kommt“, so der Delphine-Vorsitzende Steffen Böhmert, dessen Schützlinge sich noch eine Weile gedulden müssen, bevor sie in der Heimat vergleichbare Bedingungen wie die Grimmaer Schwimmer vorfinden. „Eine Halle befindet sich im Bau, bei einer zweiten laufen die Sanierungsarbeiten.“

Alles andere als eine Baustelle ist demgegenüber der Grimmaer Schwimmsport, der untrennbar mit dem Namen des Abteilungsleiters Martin Birnbaum verbunden ist. „Nahezu alle meine Trainerkollegen sind durch seine Schule gegangen“, berichtet Schwimmlehrer Holger Polzin, dem zufolge die Abteilung personell sehr gut aufgestellt ist. „Abgesehen von Martin Birnbaums langjährigem engagierten Wirken ist der Schwimmsport traditionell in Grimma gut aufgestellt“, so der 40-Jährige, der vorgestern selbst am Wettkampf teilnahm. Ebenso wie sein Sohn Paul (11), der neben dem gleichaltrigen Karl von Thun und dem ein Jahr älteren Tom Thiele aktuell zu den größten Talenten des Grimmaer Schwimmsports gehört. So holte Paul in diesem Jahr bei den Süddeutschen Schwimmmeisterschaften – laut Papa Holger die zweitwichtigste Meisterschaft neben der Deutschen – Silber über 1500 Meter in der Kraultechnik. „In den kommenden Wochen nehmen die drei noch die Qualifikation für die Deutsche Jahrgangsmeisterschaft in Angriff, ihr großer Traum dürfte Olympia sein“, so Holger Polzin. Doch weil die Götter bekanntlich vor den Erfolg den Schweiß gesetzt haben, müssen auch die drei Grimmaer Schwimm-Talente erst einmal ihre Hausaufgaben auch bei kleineren Wettkämpfen wie dem von ihrem Verein am Sonnabend organisierten machen. Was Paul Polzin und Karl von Thun in diesem konkreten Fall mit einem Sieg im Mehrkampf in ihrer Altersklasse auch gelang.

Als Sieger fühlen konnte sich bei der 24. Auflage des Sprintpokals einmal mehr auch der gastgebende Verein. „Ohne unsere sieben Übungsleiter und die vielen helfenden Eltern im Hintergrund wäre ein solcher Wettbewerb nicht durchführbar“, so Abteilungsleiter Martin Birnbaum, der in seine Danksagung auch die zehn Gastvereine einschloss. „Alle haben einen Kampfrichter mitgebracht und damit die Grundlage für einen reibungslosen Ablauf gelegt“, so das 63-jährige Grimmaer Schwimm-Urgestein.

Von Roger Dietze

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