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Otterwischer Jungstörche Opfer der Kälte

Otterwischer Jungstörche Opfer der Kälte

Anfang Juni gab es noch positive Nachrichten vom Otterwischer Kirchendach zu vermelden, hatte doch der dort heranwachsende Storchennachwuchs laut "Storchenvater" Klaus Döge die zum Hochwasser führende Schlechtwetterperiode unbeschadet überstanden.

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Wieder allein: Die Otterwischer Störche verloren ihren Nachwuchs.

Quelle: Klaus Döge

Otterwisch. Umso trauriger ist die Nachricht, die die LVZ jetzt erreichte. Wenige Tage vor der geplanten Beringung der zwei Otterwischer Jungstörche wurde deren Tod festgestellt.

"Die beiden sind an den Folgen des schlechten Wetters verstorben", berichtet Döge. Insgesamt, so der Fachmann, seien über 95 Prozent der Jungstörche im ehemaligen Kreis Grimma der Witterung zum Opfer gefallen, und auch in den anderen Gebieten sehe es nicht viel besser aus.

"2013 ist ganz offensichtlich ein schwarzes Jahr für die ostdeutschen Störche und für die Otterwischer in besonderer Weise, da es nun schon das zweite schlechte Jahr hintereinander ist", erklärte Döge. Ihm zufolge hatte sich das Otterwischer Storchenmännchen gerade erst eine neue Partnerin gesucht, während seine Gattin aus dem vergangenen Jahr in Leipzig-Knautkleeberg Nachwuchs zur Welt brachte.

Das Otterwischer Paar habe Ende April mit der Brut begonnen, am 27. und 28. Mai seien aus fünf Eiern zwei Junge geschlüpft. Während die Eltern und ihr Nachwuchs noch gut durch die erste Schlechtwetterperiode kamen, seien zum Beispiel im Storchenhof im sachsen-anhaltinischen Lohburg bereits sieben Jungtiere zu beklagen gewesen.

Ein Schock dürfte die Nachricht vom Tod der beiden Otterwischer Tiere auch für die regelmäßigen Besucher der Otterwischer Storchen-Homepage www.klausdoege.de/storchennest sein. "Drei bis zehn Besucher waren ständig anwesend, pro Tag waren es bis zu 200", so Döge, der seit der Freischaltung knapp 80 000 Besucher auf seiner Seite begrüßen konnte, allein über 20 000 in diesem Jahr. Das 62-jährige Mitglied der Otterwischer Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz hatte die Kamera vor drei Jahren auf dem Kirchendach installiert, die es ermöglicht, im Prinzip rund um die Uhr das Treiben im Nest zu beobachten. Darüber hinaus setzt Döge, der sich mit dem Antritt seines Vorruhestandes vor vier Jahren der Otterwischer Störche intensiv angenommen hat, Videotechnik ein. "Die lasse ich immer dann laufen, wenn sich etwas Besonderes im Nest tut, schneide die Aufnahmen zusammen und stelle sie anschließend ebenfalls ins Netz."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.06.2013

Dietze, Roger

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