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Grimma PVM-Geburtstag in Deuben: Mit Fahrgästen auf Tuchfühlung
Region Grimma PVM-Geburtstag in Deuben: Mit Fahrgästen auf Tuchfühlung
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17:10 19.05.2015
Seid alle Willkommen: Auf dem Familien- und Kinderfest der Personenverkehrsgesellschaft Muldental lädt Liedermacher Gerhard Schöne zum Zuhören und Mitsingen ein. Quelle: Frank Schmidt

Es würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen, wollte man alle Erlebnis- und Mitmachangebote für die zahlreichen großen und kleinen Besucher auflisten. Und mindestens ebenso viele Glückwünsche nahmen Geschäftsführer Andreas Kultscher und Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Voigt stellvertretend für ihre PVM-Mitarbeiter entgegen, die von Gästen aller Couleur überbracht wurden. Im Gegenzug hielten die beiden PVM-Führungskräfte nicht mit ihren Geburtstagswünschen hinterm Berg. "Dass wir weiterhin mit guter Qualität für unsere Fahrgäste bestehen können", sagte Kultscher. "Und dass wir damit Arbeitsplätze in der Region sichern helfen", fügte Voigt an.

Dem Charakter des Festes angemessen, wurde damit der offizielle Teil kurz und knapp gehalten. Denn im Mittelpunkt standen Mal- und Bastelstraßen, Hüpfburgen, kulinarische Genüsse - kurzum Frohsinn und Kurzweil. Dazu trugen vom Radiomann André Hardt moderierte Musikangebote regionaler Formationen bei. Wie auch Clown Natscha immer für eine Überraschung gut war mit seinen, beziehungsweise ihren Späßen, denn unter der Maskerade verbarg sich eine Lady. Und als Stargast des Tages war auf der Hauptbühne Liedermacher Gerhard Schöne erste Wahl.

"Wir würden gern eine Tasse Kaffee trinken wollen - können wir dich hier einen Moment alleine lassen?" Die besorgte Frage der Großeltern Renate und Klaus Brettschneider beantwortete Enkeltochter Beatrice auf der Hüpfburg mit einem unbekümmerten: "Klar doch, hier ist es doch toll." Derweil waren Maximilian, Benjamin, Sophie und Hanna dabei, ihre Luftballonaufkleber zu signieren, weil diese zuhauf von den Besuchern an einen neuen PVM-Bus geklebt werden durften - nein sollten. Und weil das eine generationsübergreifende Aktion war, beteiligte sich auch Erich Wicht daran, der sich auf seinem Aufkleber outete: "Von einem Busfahrer in Rente."

Wer dem Gewimmel im Freien entfliehen wollte, zog sich zum Werkstattrundgang zurück. Werkstattleiter Thomas Schirm zeigte neue und nicht mehr ganz so neue Gefährte. "Wie viele Jahre und Kilometer die Busse im Schnitt auf dem Buckel haben - nämlich 9,6 Jahre im Durchschnitt bei etwa 800000 Kilometern pro Bus - waren so die spannendsten Fragen." In der Nachbarhalle stahlen Oldtimerbusse den modernen Reisebussen die Show. "Neue Exemplare sieht man doch täglich", sagte Ulf Segebrecht und ließ sich von einem PVM-Mitarbeiter vor dem "Setra S6", Baujahr 1962 mit 24 Sitzplätzen ablichten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.05.2013

Frank Schmidt

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