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Grimma Pauschwitzer Straße in Trebsen wird ab September grundhaft in Schuss gebracht
Region Grimma Pauschwitzer Straße in Trebsen wird ab September grundhaft in Schuss gebracht
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14:41 03.07.2017
Marode Fahrbahn: Die Pauschwitzer Straße soll grundhaft ausgebaut werden, dabei verschwinden die Industriegleise zur Trebsener Papierfabrik. Quelle: Foto:
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Trebsen

Grünes Licht für die Sanierung der Pauschwitzer Straße in Trebsen. Bund und Land haben Fördermittel zugesagt, laut Bauamtsleiterin Marika Haupt sollen die Arbeiten im September beginnen. Bis Jahresende müssen sie auf alle Fälle abgeschlossen sein.

Schlaglöcher, Risse, Senkungen, das Auto hat einiges abzuhalten, wenn es über die Pauschwitzer Straße rollt. Hinzu kommt eine nicht mehr voll funktionsfähige Entwässerung. Nun soll die Verbindung zwischen Bahnhofstraße und Industriegebietsstraße auf 356 Metern Länge grundhaft in Schuss gebracht werden. Die Industriegleise zur Papierfabrik Julius Schulte verschwinden. Die Fahrbahn erhält einen neuen Asphalt, im nördlichen Bereich soll sie schmaler sein als in Richtung Wednig, wo sich Lastwagen begegnen. Der Gehweg wird verlängert und an den erforderlichen Stellen für Rollstuhlfahrer abgesenkt. In dunklen Abschnitten sollen zusätzliche Straßenleuchten für Licht sorgen.

In zwei Abschnitten wird die Sanie

Bund und Land stellen für das Vorhaben 261 080 Euro aus dem Programm der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ zur Verfügung, das entspricht 85 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. „Von dem Vorhaben profitieren insbesondere die im Umfeld angesiedelten zirka 20 gewerblichen Klein- und Großunternehmen sowie Dienstleister“, rechnet Holm Felber, Pressesprecher der Landesdirektion Sachsen, vor. „Diese befinden sich unter anderem im Gewerbegebiet Pauschwitz und auf dem Gelände der ehemaligen Zellstofffabrik. Mit dem Straßenausbau verbessert sich deren Anschluss an das überregionale Verkehrsnetz.“

Die Gesamtkosten betragen voraussichtlich 325 000 Euro, auch die Stadt muss ihr Scherflein beitragen. „Wir sind aber froh, dass die Wirtschaftsförderung greift“, hält Bürgermeister Stefan Müller (CDU) fest. „Weil sie so hoch ist, profitieren die Anlieger bei den Straßenausbaubeiträgen.“

Das kommunale Bauamt bereitet momentan die Ausschreibungen für das Bauvorhaben vor, damit der Auftrag noch im August an eine Firma vergeben werden kann. Sie soll das Geld bis Ende Dezember verbauen. „Dann müssen wir fertig sein, um die Fördermittel fristgerecht abrechnen zu können“, erklärte Haupt.

Von Frank Pfeifer

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