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Peta kritisiert Benefiz-Gala für Grimmaer Zirkus

Peta kritisiert Benefiz-Gala für Grimmaer Zirkus

Kritik an der Benefizveranstaltung der Stadt Grimma für den Familienzirkus Saloni äußerte jetzt die Tierrechtsorganisation Peta und wandte sich damit an die Muldentalzeitung.

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Auch Pferde wie hier mit Grimmas OB Matthias Berger zur Benefiz-Gala haben laut Peta im Zirkus nichts zu suchen.

Quelle: Ralf Zweynert

Grimma. Diese Unterstützung mit der Überlassung eines Lkw sei zu kurzfristig angelegt, heißt es in einem Schreiben der Peta-Medienkoordinatorin Melitta Töller. „Spätestens in wenigen Monaten wird die Zirkusfamilie vor den gleichen finanziellen Problemen stehen wie heute“, schreibt sie.

Peta gebe zu bedenken, dass die Mehrheit der Bevölkerung keine dressierten Tiere mehr im Zirkus sehen möchte – egal ob Elefanten und Bären oder wie beim Zirkus Saloni Lamas, Kamele und Pferde. „Die Einstellung Tieren gegenüber hat sich geändert“, so Carola Schmitt, Leiterin der Peta-Kampagne „Tiere raus aus dem Zirkus“. Die Menschen sehen es kritisch, dass Tiere auf Lkw durch ganz Deutschland gekarrt werden.

Rund 400 Wanderzirkusse touren durch Deutschland, heißt es in dem Peta-Schreiben. „Kaputte Lkw, Festsitzen mangels Geld und Bitten um Spenden füllen gerade in den Wintermonaten bundesweit die Schlagzeilen.“ Der Zirkus Saloni sitze in Grimma fest, weil er seit zwei Jahren die Raten für den Lkw nicht bezahlen konnte und dieser jetzt abgeholt wurde.

„Vor drei Jahren hatte die Stadt Bad Nenndorf dem Zirkus den Lastwagen als Darlehen zur Verfügung gestellt, damit der Zirkus den besetzten Platz der Gemeinde wieder verlässt“, hat sich die Tierrechtsorganisation kundig gemacht. Im Schreiben heißt es weiter: „Erst im Herbst 2009 untersagte das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt dem in Leipzig gastierenden Zirkus die Zurschaustellung seiner Tiere, da er keine gültige Erlaubnis hierfür vorweisen konnte. Im Tierbestandsbuch fehlten Seiten und die Einträge waren nicht fortlaufend dokumentiert, so dass es nicht möglich war, die Herkunft und den Verbleib der Tiere nachzuvollziehen.“

Silke Hoffmann

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