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Pia Huber liebt das Spiel mit Strukturen in der Pflanzenwelt

Schweizer Künstlerin stellt noch bis Dezember in der Denkmalschmiede Höfgen aus Pia Huber liebt das Spiel mit Strukturen in der Pflanzenwelt

Die Schweizer Künstlerin Pia Huber stellt in der Denkmalschmiede Höfgen ihre Arbeiten aus. Die Künstlerin experimentiert mit den Strukturen in der Pflanzenwelt.

Zur musikalischen Umrahmung der Midissage trug Uwe Steger (46) auf einem russischen Knopfakkordeon bei.

Quelle: Thomas Kube

Grimma/Kaditzsch. Großformatige Bilder von Pflanzen- und Blütenformationen zeigt gegenwärtig Pia Huber aus der Schweiz in der Denkmalschmiede Högen in Kaditzsch noch bis zum 31. Dezember . Zur Midissage stand die Schweizer Künstlerin den Besuchern Rede und Antwort. Dabei hatte sie es mit fachkundigen Gästen zu tun. Die Mehrzahl stammte vom Kunst- und Fotoverein Grimma mit Wolfgang Oeconomo an der Spitze. „Wir haben immer am Mittwoch unseren Kurs. Dieses Mal waren wir in Höfgen unterwegs“, erzählte der Chef des Arbeitskreises Bildnerisches Gestalten. „Die Bilder sind hochinteressant. Die Schärfe vieler Bilder liegt im Hintergrund anstatt im Vordergrund“, so Oeconomo, dem der etwas anderen Blick der Künstlerin auf die Natur gefällt. Musikalisch passend wurde die Veranstaltung von Uwe Steger am Akkordeon umrahmt. Der 46-Jährige studierte in Dresden und unterrichtet unter anderem an der Hochschule in Leipzig. Die 50-jährige Pia Huber studierte 1990 bis 1994 Malerei an der Ecole Cantonale d’Art du Valais, Sion in der Schweiz. Derzeit lebt und arbeitet sie in Zürich und Pignia im Graubündener Land. „2004 hatte Pia Huber einen mehrmonatigen Arbeitsaufenthalt in Kaditzsch“, erzählte Kristina Bahr von der Denkmalschmiede Höfgen. 2007 stellte sie in Kaditzsch Landschaftsmalerei aus. „Ihr Sujets findet die Malerin von jeher in der Natur“, beschreibt Kristina Bahr die Motive. Dabei interessiert sie nicht so sehr die Pflanze oder Blüte, sondern die Struktur. In der Ausstellung sind vorrangig Ölbilder zu sehen, die man für Fotografien halten könnte. Faszinierend ist dabei, wie sie mit dem Lichteinfall in ihren Bildern auf Leinwand oder Papier umgeht. Beeindruckend ist unter anderem, wie sie die Hortensie in ihren Bildern widerspiegelt. Sie malt sie nicht nur in ihrer Blütenpracht, sondern auch als vertrocknete Pflanze, die jedoch filigran und durchsichtig erscheint. „Ich begann mit fünf Jahren zu malen“, erzählt die Künstlerin über ihren Anfang. In der Schweiz wählte sie eine kleine Einrichtung, um das Handwerk des Malens unter anderem in Öl von der Pike auf zu erlernen.

In der Ausstellung befindet sich nur eine kleine Auswahl ihres künstlerischen Schaffens. Die „blumigen Ansichten“ entstanden vor allem in den Jahren 2014, 2015 und 2016.

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Pia Huber aus der Schweiz stellt noch bis zum 31. Dezember in der Denkmalschmiede Höfgen aus.

Pia Huber, geboren 1967 in Biel, studierte 1990 – 1994 Malerei an der Ecole Cantonale d’Art du Valais, Sion/Schweiz. Sie lebt und arbeitet in Zürich und Pignia im Graubündener Land. Zahlreiche Ausstellungen und Preise dokumentieren ihr umfangreiches Werk. 2004 hatte Pia Huber einen mehrmonatigen Arbeitsaufenthalt in Kaditzsch. 2007 stellte sie vor Ort Landschaftsmalerei aus. Ihr Sujets findet die Malerin von jeher in der Natur. Die aktuelle Ausstellung zeigt großformatige Darstellungen von Pflanzen- und Blütenformationen in malerischer Großzügigkeit und verhaltener Farbigkeit.

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Von Cornelia Braun

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