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Grimma Pläne für Großsteinberger Sportplatz stecken noch in Kinderschuhen
Region Grimma Pläne für Großsteinberger Sportplatz stecken noch in Kinderschuhen
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16:10 19.05.2015
Wasserball statt Fußball: Der Großsteinberger Sportplatz war in Folge der heftigen Regengüsse im Juni großflächig überschwemmt worden. Abhilfe könnte eine Anhebung des Geländes schaffen. Quelle: Roger Dietze

ür einen neuerlichen Wassernachschub auf Teilen des Rasens und der Laufbahn. "Nur aufgrund unseres schnellen Handels und dem erneuten Anwerfen der Pumpen konnten wir das Sportfest am darauffolgenden Wochenende sicherstellen", so Fußball-Abteilungsleiter Christian Holletzeck.

Mit seinem Missmut über die Situation hält er nicht hinter dem Berg. Denn abgesehen von der zu tiefen Lage der Sportanlage spielen noch andere Faktoren bei der regelmäßigen Flutung von Rasenfläche und Laufbahn eine Rolle. Obgleich der Gladegraben in normalen Zeiten ein unscheinbares Rinnsal ist, nimmt der Bach in Regenzeiten das Oberflächenwasser der angrenzenden Felder auf. Und damit auch jede Menge Sedimente, die zu einem schnellen Verschlammen führen.

"Deshalb müsste er viel öfter entschlammt werden, wogegen die Naturschützer protestiert haben", beklagt Holletzeck. Immerhin war das Problem auch schon Thema im Gemeinderat. "Uns wurde der Rückbau zweier Brücken und eine regelmäßige Säuberung zugesagt", zeigt sich Holletzeck ansatzweise zufrieden. "Nach Säuberungsaktionen hatten wir in der Vergangenheit immer eine Zeitlang Ruhe."

Von Bedenken seitens der Naturschützer ist Parthensteins unlängst im Amt bestätigtem Bürgermeister Jürgen Kretschel indes nach eigenem Bekunden nichts bekannt. "Wir haben im vergangenen Jahr einen Grundsatzbeschluss im Gemeinderat getroffen, auf dessen Basis wir bis einschließlich 2014 in jedem Jahr 10 000 Euro in die Grabenreinhaltung im Gemeindegebiet investieren", so das parteilose Gemeindeoberhaupt. Sollten sich die Maßnahmen in der Testphase bewähren, sei eine Verlängerung wahrscheinlich.

"Während des Juni-Hochwassers hat sich im Bereich der Wohnbebauung schon angedeutet, dass die Maßnahmen greifen", so Kretschel, dem zufolge man auch das Problem des Großsteinberger Sportplatzes nicht aus dem Auge verloren habe. "Die Ergänzung des existierenden Dammes wäre eine Option", denk er.

Unabhängig von der Häufigkeit der Reinigungsmaßnahmen entlang des Gladegrabens und weiterer kommunaler Unterstützung wäre der TSV mit einer Anhebung der Sportanlage und dem Einbau einer modernen Drainage allen Ärger los. Zwar habe man laut Christian Holletzeck beim Kreissportbund die Schadenssumme gemeldet, und es seien auch schon Gespräche in diese Richtung geführt worden, allein die Planungen für eine Realisierung des Projektes steckten nach wie vor in den Kinderschuhen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.08.2013

Dietze, Roger

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