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Planung läuft für Sanierung der Otterwischer Hauptstraße

Planung läuft für Sanierung der Otterwischer Hauptstraße

Vorsichtig aufatmen können die Otterwischer, was die Sanierung der Hauptstraße in ihrem Ort betrifft. Wie es aussieht, soll das letzte Stück, das sich noch in einem desolaten Zustand befindet, in Angriff genommen werden.

Otterwisch. Wenn den parteilosen Bürgermeister Matthias Kauerauf in der jüngsten Vergangenheit behördliche Post erreichte, dann war deren Inhalt, gleich ob er vom noch nicht genehmigten Haushalt oder von den Fusionsplänen mit Grimma handelte, aus seiner Sicht in der überwiegenden Zahl der Fälle negativer Natur. Nicht so jedoch, als das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) ihn davon in Kenntnis setzte, dass die Planungen für den noch ausstehenden vierten Ausbauabschnitt der innerörtlichen Staatsstraße 49 angelaufen seien.

"Das ist immerhin schon mal ein kleines Licht am Ende des Tunnels", so der Ortschef, dessen Erleichterung nachvollziehbar ist. Denn seitdem unmittelbar nach der Wiedervereinigung der erste Abschnitt realisiert worden war und sich 1994 und 2001 die Abschnitte zwei und drei angeschlossen hatten, ruht das Projekt. Mit der Folge, dass auf der rund 800 Meter langen Strecke zwischen der Querung des Göselbachs und dem Ortsausgang in Richtung Pomßen die Stoßdämpfer der auf dem Asphaltband verkehrenden Kraftfahrzeuge gehörig beansprucht werden und die Anwohner unnötigem Lärm ausgesetzt sind.

Nun will das Lasuv offensichtlich Nägel mit Köpfen machen und bittet die Kommune um Unterstützung. Was die Gemeinderäte inzwischen taten, indem sie einen Beschluss zur Beteiligung Otterwischs an den Planungskosten fassten. Diese sind laut Kauerauf "überschaubar", allerdings kommen auf die zweitkleinste Kommune im Landkreis trotz einer mindestens 75-prozentigen Förderung deutlich höhere Kosten im Bereich der Fußwege und der Nebenanlagen zu.

"Wenn jedoch die zuständige Straßenbehörde in unserem Sinne den Ausbau der Straße ankündigt, dann müssen wir diese Sache trotz knapper Kassen unterstützen", so Kauerauf, der maßgeblich den Abwasserzweckverband (AZV) Espenhain dafür verantwortlich macht, dass die Komplettierung des Straßenausbaus so lange auf sich hat warten lassen. Allerdings wird auch dieses Mal nichts ohne den AZV gehen, der laut Kauerauf parallel zum Straßenbau seine Anlagen ertüchtigen müsse. Zudem, so der Bürgermeister, müsse die Straßenentwässerung komplett überarbeitet werden. Für die notwendigen Planungen würden einige Monate ins Land gehen. Kauerauf: "Mit etwas Glück könnte der erste Spatenstich im nächsten Jahr erfolgen, realistischer ist jedoch 2015."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.09.2013

Dietze, Roger

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