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Grimma Planungen laufen an
Region Grimma Planungen laufen an
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05:00 25.09.2010
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. Die Vorgespräche zur Organisation beginnen nächste Woche. Die Finanzierung des Erntedankfestes ist dabei ein wichtiger Punkt. Die Stadt kalkuliert mit Kosten von rund 100 000 Euro.

Die ersten Planungen stehen an: Am Dienstag werden Vertreter des Sächsischen Landeskuratoriums im Rathaus erwartet. Dann sollen Details rund um das Landeserntedankfest im nächsten Jahr besprochen werden. Ein wichtiger Punkt ist dabei noch ausgeklammert: die Finanzierung. Ein Konzept steht noch nicht. Erst im November soll die Finanzplanung fertig sein und vom Rat verabschiedet werden.

Generell wird jedes Landeserntedankfest aus vier Töpfen bezahlt. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei das Landeskuratorium. Es gibt Mittel des Freistaates frei. Deren Höhe schwankt je nach Ausrichterstadt, wie Peter Neunert, Geschäftsführer des Kuratoriums, auf Anfrage dieser Zeitung sagte. Denn alle Städte legen den Fokus auf andere Aktivitäten, wollen sich anders positionieren. Welche Zahlungen an Wurzen getätigt würden, kann Neunert daher noch nicht benennen. In den vergangenen Jahren lagen die Ausgaben des Kuratoriums aber grob geschätzt immer bei einer Summe von rund 50 000 Euro.

Der zweite Topf setzt sich aus Mitteln des Kreises zusammen, dem die Ausrichterstadt angehört. Als dritte Quelle werden Spenden und Sponsorengelder einkalkuliert. Den größten Teil – und damit den vierten Topf – muss aber die betreffende Kommune selbst bereitstellen.

Im Falle Wurzens laufen nun die Kalkulationen: Laut Stadtsprecherin Cornelia Hanspach wurde noch nicht beim Landkreis Leipzig wegen einer monetären Unterstützung angefragt. Auch in welcher Höhe Spenden gesammelt werden könnten, sei noch unklar. Das gleiche gilt für die Kosten der Stadt: „Bisher haben wir allenfalls grobe Zahlen vorliegen", sagt Hanspach. Aktuell würden die kommunalen Ausgaben für das Großereignis auf rund 100 000 Euro beziffert. „Die können aber noch ansteigen, wenn wir ins Detail gehen", so Hanspach. Nur zum Vergleich: Auerbach, wo die diesjährige Ausgabe des Festes stattfand, schätzt seine Kosten aktuell auf 150 000 bis 200 000 Euro.

Um möglichst präzise planen zu können, holt sich Wurzen deswegen Hilfe von außerhalb. So hat die Verwaltung die Stadt Oschatz um Hilfe gebeten, die das Erntedankfest 2008 beheimatete. Mitarbeiter der Oschatz Freizeitstätten GmbH, die damals die Organisation übernahmen, stellten für die Wurzener Kollegen Zahlen und Daten zusammen. „So kann Wurzen von unseren Erfahrungswerten profitieren", sagt Iris Kübler, Geschäftsführerin des städtischen Betriebes.

Kai Kollenberg

Kai Kollenberg

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