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Grimma Pokale und Anerkennung für die Rassekaninchenzüchter aus Altenhain
Region Grimma Pokale und Anerkennung für die Rassekaninchenzüchter aus Altenhain
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00:21 12.07.2018
Der Vereinsvorsitzende Eberhard Heimer (li.) und andere Züchter begutachten zur Jungtierschau in Altenhain ein Rassekaninchen. Quelle: René Beuckert
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Trebsen/Altenhain

Der Rassekaninchenzüchterverein S774 hatte am Wochenende seine 29. Jungtierschau auf dem Vereinsgelände in Altenhain ausgetragen. Viele Aussteller nutzten die Gelegenheit, ihre Tiere zu präsentieren, darunter auch Züchter aus den umliegenden Orten bis nach Grimma und Leipzig, hob der Vereinschef Eberhard Heimer hervor. „Wir möchten mit unserer Ausstellung einen regionalen Bezug herstellen. Hier haben Züchter aus der Region die Gelegenheit, ihre Zuchterfolge einem großen Publikum zu präsentieren, können aber auch an deren züchterischen Erfolg teilhaben.“

Stolz auf Zuchterfolge

Besonders erfreut war Heimer von der züchterischen Leistung seines Vereinskollegen Lutz Dottermusch, der gleich zwei Pokale überreicht bekam. Dieser sah darin den Lohn für seinen Fleiß und die Beharrlichkeit, die ein Kaninchenzüchter braucht, um erfolgreich zu sein. „Der züchterische Umgang mit den Tieren ist für mich immer wieder ein Erlebnis“, so Dottermusch.

Beteiligung an überregionalen Schauen

Auch wenn der Altenhainer Verein mit seinen derzeit 16 Mitgliedern nicht mehr so stark vertreten ist wie vor Jahrzehnten, beteiligen sich dennoch etliche Züchter an überregionalen Schauen und kehren mit Pokalen wieder heim, wie Eberhard Heimer zu berichten weiß. „Wer besondere Rassen züchtet, wie beispielsweise Chinchilla, dem bieten sich weitere Möglichkeiten, seine Tiere zur Schau zu stellen.“ So beteiligte sich der Verein im vergangenen Jahr erfolgreich an der Bundesschau in Leipzig.

Verein hat Nachwuchssorgen

Zuchtfreund Frank Schierz erinnert sich an Zeiten, als etwa 300 Besucher die Vereinsausstellung besuchten. „Damals haben wir unser neues Vereinsgelände bekommen und sogar ein Kegelturnier ausgerichtet. Zu unserer ersten Ausstellung waren über 250 Tiere der unterschiedlichsten Rassen und Farbenschläge zu sehen. Die große Beteiligung zog das Publikum magisch an“, so Frank Schierz. Seinerzeit zählten etwa 30 Mitglieder zum Verein.

Derzeit finden nur wenig Kinder und Jugendliche zu dem schönen Hobby. „Seit diesem Jahr aber zählt wieder ein junger Züchter dazu. Leider ist das eher die Ausnahme“, meint der Vereinschef. Sein Interesse sei damals von seinem Vater ausgegangen, der ihn in seine Kaninchenzucht mit einbezog, die ihn nicht mehr losgelassen hat. „Wer von Kindesbeinen an mit den Tieren vertraut ist, entwickelt schnell einen Bezug zu ihnen. Die Interessen der Kinder und Jugendlichen haben sich gewandelt“, stellt Heimer fest.

Auf dem Vereinsgelände wurde ein Einblick in die züchterische Leistung gegeben. Viele Besucher und Züchter nutzten zudem die Gelegenheit zum Fachsimpeln.

Von René Beuckert

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