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Grimma Postpoint Pomßen für die Region
Region Grimma Postpoint Pomßen für die Region
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05:00 27.07.2010
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. Und inzwischen zählen neben den Pomßenern, Grethenern und Großsteinbergern längst auch Otterwischer und Großbucher zu den Kunden in ihrer kleinen Postfiliale.

Dabei hatte die heute 49-Jährige einst ganz andere berufliche Interessen. „Ich bin gelernte Köchin", lachte die gebürtige Erllnerin, die die Liebe vor 27 Jahren nach Pomßen geführt hatte. „Nach der Wende habe ich mich zur Floristin umschulen lassen und zunächst in Leipzig gearbeitet. Vor zwölf Jahren hatte sie sich dann mit ihrem Blumengeschäft in Pomßen selbstständig gemacht.

„Es ist ziemlich genau fünf Jahre her, als sich die Post nach der Schließung der Großsteinberger Filiale auf die Suche nach einem Nachfolger machte", erinnerte sich Margitta Kötz. „Damals wollte ich die Postsache eigentlich gar nicht übernehmen. Doch viele, wie Bürgermeister Jürgen Kretschel, haben mir damals gut zugeredet." Schließlich startete sie als Partnerfiliale der Post mit einem eingeschränkten Sortiment: Briefdienstleistungen, Express- und Retourenpakete und Briefmarkensortimente zählten zu ihren Hauptleistungen, die von den Einwohnern der Region dankbar angenommen wurden.

Nun hat Margitta Kötz noch einen obendrauf gesetzt: Ihre Partnerfiliale ist jetzt sogar zum Postpoint umgewandelt worden. „Für mich bedeutet das den Wechsel in die postalische Selbstständigkeit, für meine Kunden ein noch größeres Serviceangebot", erklärte die Pomßener Postfrau im Zweitberuf. „Pack-Sets aller Größen, Plus-Briefe und -Karten, Lagerservice für Postsendungen, Nachsendeservice und Nachnahmen kommen beispielsweise hinzu und sollen den täglichen Bedarf an Brief- und Paketdienstleistungen von Privatkunden decken." „Meine Kunden sollen zufrieden sein" - so lautet die Maxime der Pomßener Postfrau, die damit in ihrem Blumengeschäft wohl zugleich die bunteste Postfiliale im Muldental betreiben dürfte. Und für ihre Kunden drückt sie schon mal das eine oder andere Auge zu: „Wenn jemand erst spät von der Arbeit kommt und noch sein Päckchen abholen will, geht das ausnahmsweise auch einmal außerhalb meiner Öffnungszeiten." Margitta Kötz einmal nicht anzutreffen, ist schon eine große Kunst. Das klappt nur, wenn sie Urlaub macht. „Bislang habe ich mir immer nur eine Woche erlaubt, dieses Jahr gönne ich mir den Luxus von vierzehn Tagen." Dennoch müssen sich ihre Postkunden keine Sorgen machen: „Meine Tochter Kathrin ist sowohl in Post- als auch in Blumendingen erfahren und wird mich in dieser Zeit vertreten."

Ralf Saupe

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