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Prosit im sanierten Grimmaer Rathaus

Prosit im sanierten Grimmaer Rathaus

Drei Sanierungen in 15 Jahren erlebte das Grimmaer Rathaus. Die letzte, nach dem Junihochwasser 2013, ist jetzt abgeschlossen. Vorgestern Abend hatte Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos) zur Einweihung eingeladen.

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Restaurantleiterin Christiane Schiller (l.) und Diane Schneiderheinze lassen die Gäste auf die Wiedereröffnung des Grimmaer Rathauses anstoßen.

Quelle: Thomas Kube

Grimma. Und etwa 60 Grimmaer nutzten die Gelegenheit, nicht nur das in alter Schönheit und warmen Tönen sich zeigende Foyer und den neu gestalteten und jetzt von Tino Schiller geführten Ratskeller zu besichtigen, der am Sonntag erstmals öffnet. Sie konnten auch einen Blick in alle anderen Räume vom Festsaal im Obergeschoss über die bereits vor anderthalb Wochen wiedereröffnete Galerie bis zum düsteren Kerker werfen.

1,3 Millionen Euro kostete die zum Großteil aus Fördermitteln bestrittene Sanierung. Was man nach der Flut 2013 retten konnte - etwa einen Meter hoch stand das Wasser im Erdgeschoss - , wurde sichergestellt. Glaselemente, historische Türen und Verkleidungen wurden geborgen und aufgearbeitet. Die Lüftungstechnik hielt dem Wasser nicht stand, auch Steckdosen, Lampen, Steuerungsbauteile, Kabelstränge und Rohre wurden neu eingebaut, Putz und Fliesen erneuert. Außerdem erhielt der Ratssaal gleich noch eine neue Lautsprecheranlage, um die Akustik zu verbessern. Die lange Bauzeit von anderthalb Jahren sei bedingt nicht nur durch die historische Substanz, sondern auch durch die anderen Herausforderungen, wie die Einführung der Doppik, die die Stadtverwaltung parallel zu bewältigen habe, erklärte Berger. Der Oberbürgermeister bezeichnete die Sanierung des Rathauses, das einen bedeutenden touristischen Baustein in der Altstadt darstellt, mit Blick auf andere vom Hochwasser Betroffene als wichtigen "Leuchtturm". "Denn auch wenn das Hochwasser 2002 viel größere Wunden hinterlassen hat, so waren doch die psychischen aufgrund der schnellen Wiederholung 2013 größer." Doch mit dem Landesmusikfest im Juni werde man zeigen, dass Grimma in alter Schönheit auferstanden ist. "Lassen Sie uns den Endspurt gemeinsam durchstehen", sagte er.

Seitens der Gäste wurde insbesondere die Neugestaltung der Gaststätte begrüßt. "Es wird Zeit, dass Grimma wieder etwas so Schönes vorweisen kann", lobte Christine Eggemann das Ambiente. "Und wenn sich das herumspricht, zieht das auch Touristen an", ergänzte Johannes Röhrich.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.03.2015
Ines Alekowa

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