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Grimma Radcross im Grimmaer Stadtwald
Region Grimma Radcross im Grimmaer Stadtwald
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05:00 16.12.2009
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Grimma

Dieser Wettkampf gilt ambitionierten Pedalrittern als Wintersportdisziplin und wird von den zwei ortsansässigen Radsportvereinen RV 99 Grimma und RSG Muldental organisiert und durchgeführt.

Der erste Radcross fand auch in diesem Jahr statt, im Januar. Damit sollte ein Radsportereignis in der Muldestadt wieder aufleben, das vor 50 Jahren Aufsehen erregte und trotz widriger Wetterbedingungen zahllose sportbegeisterte Zuschauer an die Strecke lockte. Dass die Neuauflage jetzt gleich zweimal in einem Jahr stattfindet, erklärt Lutz Reichert als Cheforganisator mit einer „Findungsphase“, was einen für alle Beteiligten günstigen Termin angehe. „Wir hätten ebenso Ende Oktober starten können, dann beginnt für diese Disziplin die Saison. Andererseits ist Januar dann doch etwas zu spät. Nun erhoffen wir uns noch vor Weihnachten eine größere Teilnehmerresonanz.“

Offenbar eine gute Entscheidung, denn schon jetzt hätten sich mit 50 Athleten deutlich mehr in die Startlisten eingetragen, als im Januar gestartet waren. Die kommen unter anderem aus Dresden, Riesa, Chemnitz und Zwenkau. Als bislang jüngster Starter ist ein 13-Jähriger aus Leipzig dabei und Heiko Busch aus Grimma ist mit 47 Jahren vorerst der älteste Starter.

„Was auch den Charakter des Wettkampfes als Jedermann-Rennen unterstreicht“, sagt Reichert. Keiner dieser winterharten Rennfahrer werde nach den optimalen Bedingungen fragen. Die würde es sowieso nicht geben. Wer sich diesem Wettkampf stellen will, kommt und startet. Egal ob bei Schlamm, Frost oder Schnee. Dafür sei es eine Wintersportart, die nach dem Willen des Internationale Radsport-Verbandes UCI sogar zur olympischen Disziplin werden soll, lässt Reichert wissen. Und: „Das Besondere beim Cross ist, dass keiner vorher weiß, ob es eine Schlammschlacht wird oder eine Rutschpartie.“

Allerdings sei man sehr auf die Sicherheit der Sportler bedacht. „Wenn arges Glatteis ist, und die Wetterprognosen könnten das gut möglich werden lassen, stumpfen wir die gefährlichen Eisflächen mit Sägespänen ab.“. Die Strecke wird wie im Januar über etwa zwei Kilometer pro Runde durch den Stadtwald nahe der Hängebrücke führen. Start ist 10.30 Uhr. „Kurze Runden sind erfahrungsgemäß besser, da bekommen die Zuschauer an der Strecke die Fahrer öfter zu sehen“, weiß Reichert, der selbst aktiver Radsportler ist, jedoch als Organisator am Sonntag nicht im Sattel sitzen kann.

Frank Schmidt

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