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Grimma Radwandergruppe war vier Tage an der Saale und Unstrut unterwegs
Region Grimma Radwandergruppe war vier Tage an der Saale und Unstrut unterwegs
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17:29 12.10.2016
Elf Frauen und zehn Männer beteiligten sich in diesem Jahr an der Abschlussfahrt der Radwandergruppe Grimma. Quelle: Foto: privat
Grimma

Mit dem Fahrrad vier Tage an Saale und Unstrut unterwegs waren die Frauen und Männer der Radwandergruppe Grimma. Von der Jugendherberge Naumburg – einer fahrradfreundlichen Unterkunft – aus waren Freyburg, Laucha, Bad Kösen und Bad Sulza Ziele der radwanderfreudigen Gruppe. „Wie immer bildete die sportliche Seite einer solchen gemeinsamen Unternehmung mit dem Genuss von kulturellen Höhepunkten eine schöne Einheit“, erzählte Jutta Teiche von der Radwandergruppe. Dafür konnte es keinen besseren Startschuss als den Besuch des historischen Gebäudes der Rotkäppchen Sektkellerei Freyburg geben. Eine abendliche Stadtführung mit dem Nachtwächter zu Naumburg rundete den ersten Tag ab. Die Vielzahl der schmalen, romantischen Gassen, die stolzen Bürgerhäuser mit ihren Hauszeichen und schließlich die Silhouette des angestrahlten Domes vor dem Nachthimmel nahmen die Besucher für sich ein. Auch ein lang anhaltender Nieselregen hielt am nächsten Morgen die gut ausgerüsteten Radwanderfreunde nicht von der Fahrt zum Glockenmuseum in Laucha ab. Am dritten Tag ging es nach Bad Sulza, wo im benachbarten Eberstedt die historische Ölmühle das Ziel war. Zum Abschluss hinterließ der Besuch des Doms eine bleibende Erinnerung an Naumburg.

Es war das siebente Mal, dass sich Interessenten der Radwandergruppe Grimma gemeinsam auf eine Mehrtagesfahrt begeben haben. „Ich habe diese Fahrt genossen. Es war angenehm in einem solchen Pulk zu fahren, alles regelte sich“, sagt Bernd Rottmann, eigentlich mehr aktiver Straßenradsportler als Radwanderer. „Wieder einmal erwiesen sich die kameradschaftliche Atmosphäre in der Gruppe, der Frohsinn und die Erlebnisfähigkeit als bestes Unterpfand für das Gelingen einer solchen Freizeitgestaltung“, meinte Jutta Teiche. Ebenso ist es bemerkenswert, dass die Fahrten von den Sportfreunden selbst bis ins Detail geplant und auch vor Ort vorbereitet werden. In diesem Jahr gilt besonderer Dank dem Ehepaar Zitzer aus Doberschwitz und Uwe Klasen aus Grimma. Nicht wegzudenken sind dabei die Männer, die im Hintergrund beharrlich die Strippen ziehen. Willfried Arnold, gemeinsam mit Bernd Rottmann, Vorsitzender der Abteilung Radwandern bei der RSG Muldental Grimma, sieht seine Aufgabe vor allem in einer ausreichenden Information und Kontrolle bei der Vorbereitung und Durchführung der gesamten Aktion. „Besonderer Dank gehört der Stadtverwaltung Grimma und der Firma Schödl&Hedtke GbR, ohne deren günstige Bereitstellung von Kleinbussen ein erfolgreiches Gelingen einer solchen Unternehmung kaum denkbar wäre“, ist Jutta Teiche überzeugt. Alle sind gut, ohne Panne und Unfall wieder angekommen und stellen sich voller Spannung die Frage, welche Region sie im nächsten Jahr kennenlernen wollen?

Bereits am Sonntag sind die Radwanderfreunde wieder unterwegs. Dieses Mal geht es ab 9 Uhr von der Großmühle zu einer Panoramafahrt in die nördliche Umgebung von Grimma. Insgesamt wird die Fahrstrecke etwa 35 Kilometer betragen.

Von LVZ

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