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Grimma Radweg von Grimma nach Grechwitz wird gebaut
Region Grimma Radweg von Grimma nach Grechwitz wird gebaut
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05:00 01.09.2010
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. Das teilte jetzt Stefan Barton, Pressesprecher der Landesdirektion Leipzig, mit.

Die Landesdirektion habe nun den Planfeststellungsbeschluss für den Bau des insgesamt rund 2,3 Kilometer langen Weges erteilt, heißt es. Damit wurde einem Antrag des Straßenbauamtes vom Mai vergangenen Jahres entsprochen. Die Verbindung zwischen Grimma und Mutzschen, die Staatsstraße 38, werde auch durch Radfahrer stark genutzt, und vor allem durch einige Steigungen seien hier Gefahrensituationen nicht ausgeschlossen. Mit dem Radweg würden solche Gefahren ausgeräumt. Zudem, so Barton, entspreche das Vorhaben der Radverkehrskonzeption des Freistaates Sachsen aus dem Jahr 2005. Diese sehe eine sichere und leichte Führung des Radverkehrs außerhalb von Orten vor, und der Weg an der S 38 hätte darin die höchste Dringlichkeitsstufe.

„Die Geschichte ist eigentlich schon uralt, und wir können uns freuen, dass nun endlich gebaut wird", sagt Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger. Schon als der Weg an der Waldsiedlung vor etwa zehn Jahren ausgebaut wurde, sei vom Radweg die Rede gewesen. „Eigentlich sollte der ja vor zwei Jahren, zum Tag der Sachsen in Grimma, bereits fertig sein." Zum Teil habe die Verzögerung auch daran gelegen, dass ein Grundstückseigentümer (insgesamt mussten Verhandlungen mit 30 Grimmaern geführt werden) sein Einverständnis nicht gegeben habe, was nun aber aus der Welt geräumt wäre. „Es ist gut, dass jetzt endlich gebaut wird", sagt Berger. Viele Neunitzer und Grechwitzer seien auf dieser Straße mit dem Rad unterwegs, und besonders für die Kinder würde der Weg eine enorme Entlastung sein.

Beginnen würde der Geh- und Radweg im ersten Bauabschnitt in Grimma nach der Einmündung des Waldweges und endet nach etwa eineinhalb Kilometern am Ortseingang Neunitz. Ab Ortsausgang Neunitz werde dann der zweite Bauabschnitt bis zum Ortseingang Grechwitz auf einer Länge von rund 720 Metern weitergeführt. In der Regel betrage die Breite des Weges, der außerhalb der Ortschaften in südlicher Richtung an der S 38 vorbeiführt, 2,20 Meter.

Obwohl sich im Bereich des neuen Weges wertvolle Böden befinden, habe die Landesdirektion den Bau zugelassen, „da die Grundzüge der regionalplanerischen Entscheidung nicht angetastet werden", heißt es in der Mitteilung der Landesdirektion. Zur Kompensation der mit dem Bau erforderlichen Eingriffe in Natur und Landschaft seien umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgesehen. Dazu gehöre auch die Anpflanzung von insgesamt 82 Bäumen am Straßenrand und auf anderen Flächen. Ein konkreter Beginn für den Bau wurde nicht genannt. Nur so viel: „Das Straßenbauamt Leipzig strebt eine zeitnahe Realisierung der Maßnahme an."

Silke Hoffmann

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