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Grimma Rassige Kaninchen – viele Besucher kommen nach Bad Lausick
Region Grimma Rassige Kaninchen – viele Besucher kommen nach Bad Lausick
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13:04 23.02.2018
Bad Lausick Rassekaninchen Inka Hähle (li), Jugendzüchterin Vanessa Hele und Wolfgang Hecht begutachten ein Kaninchen Quelle: Foto:
Bad Lausick

In Bad Lausick wird schon seit 122 Jahren Rassekaninchenzucht betrieben. Dass daraus auch Kaninchenschauen entstehen können, zeigte der engagierte Verein, der am Wochenende seine 51. Ausstellung gestaltete. Über 300 Tiere der unterschiedlichsten Rassen und Farbenschläge waren zu sehen. 48 Aussteller, die nicht nur aus der Kurstadt und dem nahen Umfeld kamen, vielmehr aus angrenzenden Bundesländern, beweisen, dass eine solche Schau nichts an Attraktivität verloren hat.

Organisiert wird die Veranstaltung von Inka Hähle, die mit weiteren Mitstreitern, wie Ines Bachman, Wolfgang Hecht und anderen engagierten Helfern, die nicht nur aus dem Verein stammen, eine solche Ausstellung auf die Beine bringen. „Das Aufstellen der Käfige ist nur die eine Seite der Medaille, denn die Organisation beginnt schon im August“, stellt Inka Hähle fest.

„Viele Besucher nutzen dabei die Gelegenheit, hier ihre Zuchttiere der unterschiedlichsten Rassen zu kaufen“, ergänzt Ines Bachman.

Und tatsächlich schauen einige Besucher genauer hin, wie Thomas Kausos aus Großlehna. „Ich achte schon darauf, dass die angebotenen Tiere qualitativ zu meiner Rasse passen“, betont er. „Was ich bisher gesehen habe, kann sich durchaus sehen lassen. Auch ist die Rassekaninchenausstellung gut organisiert“, lobt Thomas Kausos.

Der einstige Zuchtfreund Hartmuth Päger lässt sich das Ereignis nicht entgehen. „Obwohl ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selber züchte, bleibe ich dennoch nach wie vor mit dem Verein verbunden und schaue mir die Zuchtergebnisse der anderen gern an. Für mich ist es immer wieder faszinierend mitzuerleben, wie sich durch langjährige Erfahrung der züchterische Erfolg einstellt“, meint Päger.

Susanne Grampe aus Wörlitz war eigens wegen der Rasse „Kalifornier“ und „Chinchilla“ in die Ausstellung gekommen. „Meine beiden Kinder haben sich hier umgeschaut und eine neue Rasse für sich entdeckt. Auch wenn die Kinder noch klein sind, ist der Umgang mit den Tieren für sie immer wieder eine schöne Begebenheit, zumal sie dadurch erfahren, dass man sich um die Tiere kümmern muss“, sagt sie. Aufgefallen ist der Wörlitzer Zuchtfreundin, dass die Ausstellung nicht nur gut organisiert ist, sondern auch mit Liebe zum Detail gestaltet wurde, wie ihr etwa die mit Maiskolben dekorierten Käfige zeigen.

Für Inka Hähle vom KZV S15 ist es wichtig, das die Gemeinschaft im Verein gelebt wird, wo insbesondere der Erfahrungsaustausch, zumal mit den älteren Zuchtfreunden, im Vordergrund steht.

Wolfgang Hecht, der viele Jahre den Verein geleitet hat meint, freut es, dass die Jüngeren von den Erfahrungen der alten Hasen profitieren und ihr eigenes Konzept für den Bad Lausicker Verein entwickelt haben.

Von René Beuckert

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