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Grimma Rassige Schönheiten und stolze Reiter beim Turnier in Körlitz
Region Grimma Rassige Schönheiten und stolze Reiter beim Turnier in Körlitz
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05:25 19.07.2010
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. Das Gewitter beendete fast pünktlich zum Tunierstart sein Grollen und auch der Regen hörte auf. Aktive und Gäste konnten im Wortsinne endlich durchatmen und das Geschehen auf dem Turnierplatz genießen.

Zahlreiche Prüfungen im Dressur- und Springsport standen auf dem Programm. Über 300 Pferde aus mehreren Bundesländern wurden vorgestellt. Dabei hatten die Organisatoren der Sektion Pferdesport des Roitzscher Sportvereins 1984 wieder darauf geachtet, sowohl für erfahrene Reiter als auch für den Nachwuchs im Parcours Wettbewerbe anzubieten. Der nahm die Offerten dankbar an. Und so strahlte nach den Siegerehrungen am Rande der Wettkampfläche häufig Stolz aus den Augen von Eltern oder Großeltern.

Auch Fritz Lehne und seine Frau aus Dehnitz gehörten dazu. Enkelin Sina ging mit einer Wertungsnote von 7,2 aus der Dressurprüfung. Das bedeutete Platz 2. „Wir haben früher noch mit Pferden gearbeitet, geritten wurden sie höchstens mal zur Schwemme. So viel Kraft, die sich damals vor dem Pflug oder der Kutsche beweisen musste", erzählt der passionierte Landwirt und schwärmte von der Schönheit dieser Tiere, die auch damals schon Partner der Menschen waren.

Apropos Partner: Die Roitzscher Pferdesportler fanden diese wieder in den Körlitzer Einwohnern. Die haben gewöhnlich mit Pferden überhaupt nichts am Hut. Bei dem ein oder anderen steckt da vielleicht noch etwas in den Genen, weil Vater, Opa oder Onkel früher aktiv mit der Reiterei verbändelt waren. Mancher gehört noch zu der Riege, die in den 70er Jahren hier im Reitstall der einstigen LPG das Glück auf dem Pferderücken entdeckten. Mehr aber auch nicht. Heute grast maximal noch ein Pferd auf Körlitzer Wiesen.

Das ist aber für die Einwohner kein Grund, lediglich als Zuschauer auf dem Reitplatz zu agieren. Vielmehr bringen sie sich ein, sichern den Einlass ab, koordinieren am Abreiteplatz und betreuen die Gäste. Und das mit so viel Herzlichkeit und Pferdeverstand, dass sich Reiter, Besucher und Sponsoren hier immer ein bisschen wie daheim fühlen. „Dafür danken wir den Körlitzern auch besonders. Wir wissen, was wir an ihnen haben", sagte Wilfried Mütze, der Tunierleiter und zog einmal mehr ein insgesamt sehr positives Fazit zum Turnierverlauf.

Conny Hanspach

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