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Reggae-Sommerparty im „Dorf der Jugend“ in Grimmas Alter Spitzenfabrik

Jamaika-Feeling Reggae-Sommerparty im „Dorf der Jugend“ in Grimmas Alter Spitzenfabrik

Jamaika-Feeling am Mulde-Ufer: Mit „Reggae got Soul.ution“ fanden die Aktivitäten in und rund um die Alte Spitzenfabrik am Dornaer Weg am Sonnabend ihre südländische Fortsetzung. Über gut zwölf Stunden hinweg konnten die Gäste auf dem einstigen Industrieareal Reggae-Klängen lauschen.

Das kürzlich eröffnete Container-Café im „Dorf der Jugend“.

Quelle: Roger Dietze

Grimma. Jamaika-Feeling am Mulde-Ufer: Mit „Reggae got Soul.ution“ fanden die Aktivitäten in und rund um die alte Spitzenfabrik am Dornaer Weg am Sonnabend ihre südländische Fortsetzung. Über gut zwölf Stunden hinweg konnten die Gäste der von Diakonie-Sozialarbeiter Tobias Burdukat und seinem jugendlichen Helferteam auf die Beine gestellten Sommerparty Reggae-Klängen lauschen, sich einem African-Drums-Trommelworkshop anschließen, die Seele am Mulde-Strand baumeln oder sich im Container-Café verwöhnen lassen.

Dieses war im Rahmen des diesjährigen an gleicher Stelle veranstalteten Crossover-Festivals seiner Bestimmung übergeben worden, seitdem fungiert es als eine Art Infopunkt für das vor vier Jahren angeschobene Projekt „Dorf der Jugend“. „Es gibt nach wie vor Vorbehalte gegenüber diesem Projekt, und auch wenn wir uns bewusst sind, dass jene, die die größten Vorbehalte hegen, von dem Infoangebot höchstwahrscheinlich keinen Gebrauch machen werden, ist uns seine Verfügbarkeit wichtig“, so Burdukat. Das Café will er als Angebot für alle Generationen betrachtet wissen.

Mit seiner Lage direkt am Muldebahnradweg ist es ein idealer Werbeträger“, sagt er. Und Werbung kann das von dem Stadtratsabgeordneten angeschobene Projekt weiter gebrauchen. Denn dass die jüngste Reggae-Party unter freiem Dach stattfand, war laut Burdukat so nicht geplant. „Aber uns fehlen nach wie vor Mittel, um die rund 6000 Euro für Gutachten aufbringen zu können, die wiederum die Grundvoraussetzung für das Stellen eines Bauantrages sind“, erklärte er. „In den vergangenen Jahren ist viel an ehrenamtlicher Arbeit in dem ehemaligen Industrieareal geleistet worden, an diesem Gutachten allerdings kommen wir nicht vorbei.“

Zwar hat es in der Vergangenheit bereits eine Veranstaltung innerhalb des Gebäudes gegeben, diese war jedoch nur auf der Basis einer Sondergenehmigung möglich, so Burdukat, der in den Gutachten die größte Hürde für weitere Projekt-Fortschritte sieht. „Haben wir erst einmal den Bauantrag in der Tasche, bedarf es unserer Berechnungen nach lediglich einer Menge Steine zur Errichtung einer Brandschutzmauer sowie des Einbaus einer Lüftungsanlage.“ Die Nutzung der Räumlichkeiten für künftige Veranstaltungen sei nicht nur der damit verbundenen Unabhängigkeit vom Wetter wegen wichtig, sondern auch mit Hinblick darauf, dass kulturelle Angebote im Freien in der Regel mit einem höheren organisatorischen wie personellen Aufwand verbunden seien.

Apropos Personal: Da er, Burdukat, mit dem Dorf-der-Jugend-Projekt mittlerweile voll ausgelastet sei, ist nach seinen Worten die eigentliche Jugendarbeit in Grimma derzeit nur in eingeschränkter Form möglich. „Was wiederum auch dem Projekt selbst abträglich ist, weil der Nachwuchs ja immer und immer wieder im übertragenen Sinn abgeholt und für das Dorf der Jugend aufgeschlossen werden muss“, so der Diakonie-Sozialarbeiter. Sein Arbeitgeber habe das Problem zwar erkannt. Schnell eine personelle Unterstützung an die Seite zu bekommen, sei indes keine so einfach zu bewerkstelligende Angelegenheit. „Meine Hoffnung ist aber die, dass wir das im nächsten Jahr in irgendeiner Form hinbekommen, denn andernfalls wäre es schade um das nicht genutzte jugendliche Potenzial“, sagt er.

Von Roger Dietze

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