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Rennfieber in Belgershain

Rennfieber in Belgershain

Belgershain. „Gib Gas! Mach an!" – am Dorfrand von Belgershain war am 1. Mai das Rennfieber ausgebrochen. Ob Jung oder Alt – alle Generationen ließen sich davon packen, als das sonst so beschauliche Feld zum Schauplatz für Pferdestärken auf zwei Rädern wurde.

ei Rädern wurde. Nach der erfolgreichen Premiere vom vergangenen Jahr düsten nun schon zum zweiten Mal Mopeds und Crossmaschinen über die Flur.

Legten die Mopeds vor, gehörte der Nachmittag den Motorrädern und ihren Fahrern. Doch wer hatte die besseren Karten auf der Strecke? Einfach sei es für keinen der Fahrer, so Heiko Petermann, vom Veranstaltungsteam. Bei dem 3-Stunden-Rennen für Mopeds ist bei den Teilnehmern natürlich vor allem Kraft und Ausdauer gefragt. Bei den Maschinen mit 450 Kubikzentimeter dauert das Rennen zwar nur zweimal 15 Minuten – doch die haben es in sich. Denn nur auf der lange Geraden können sie volle Leistung entfalten. Die zwei mal 15 Minuten – auf dem engen Parcours – sind dagegen für die Cross-Fahrer genauso so schwer wie für Moped-Fahrer die drei Stunden, so Petermann. Ein ganz besonderes Highlight für beide – das Belgershainer Schlammloch. Die meisten preschten ohne Rücksicht auf die Optik von Mann und Maschine durch. Doch nicht alle: „Der hat Angst, der will sich nicht dreckig machen", riefen ein paar Zuschauer am Rande der Strecke immer dann, wenn ein ganz bestimmter Fahrer kam und deutlich langsamer wurde. „Eh, gib Gas!" Doch Runde um Runde verging – der Fahrer ließ sich davon nicht weiter beeindrucken. Dafür sorgte das Gros des Teilnehmerfeldes umso mehr für Spannung.

 

 Und genau das ist es, was gefällt. „Geschwindigkeit, Motoren, Musik" – und das alles kostenlos, schwärmte ein Familienvater aus Köhra. Söhnchen Maurice (8) hatte sogar eine Lieblingsnummer – die 15. Der fährt immer als Erster durch. Als Erster fuhr am Samstag auch ein Naunhofer ein: Glücklich und verdreckt stand Crossfahrer Sebastian Bähr zwischen den Fahrern. Sieg für den Rennsportfan! Was man braucht bei einem solchen Rennen? Gefühl, Kondition, Technikverstand. Es sei schön, dass es wieder Grasbahnrennen gibt, meinte auch Thomas Fritzsch. Der Markkleeberger war 2000 Sachsenmeister geworden. „Wir möchten auch künftig die Motorszene mit anspruchsvollen Rennen bereichern, betonte Petermann.

Weitere Fotos vom Belgershainer Rennen gibt es auf www.lvz-online.de/grimma

Ingrid Hildebrandt

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