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Restaurierte Bilder fürs Göschenhaus Göschenhaus

Restaurierte Bilder fürs Göschenhaus Göschenhaus

Große Freude im Göschenhaus Grimma-Hohnstädt. Der Seumeverein konnte nach knapp vier Monaten drei Bilder übernehmen, die komplett restauriert wurden. Es handelt sich um Werke aus dem eigenen Bestand.

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Frau im Stickrahmen wird auf Händen getragen: Thorsten Bolte (r.) und Thomas Kutscher präsentieren eines der restaurierten Bilder.

Quelle: Frank Schmidt

Etwa die "Junge Frau am Stickrahmen", ist eine Vorfahrin der Museumsgründerin Renate Sturm-Francke, auf dem Bild aus dem Jahre 1811 abgebildet. Des Weiteren ein Bild aus dem Jahr 1825, es zeigt die Landschaft von Hohnstädt mit einem Blick auf seine markante Kirche. Das dritte Bild, so merkte Thorsten Bolte vom Göschenhaus an, sei "nicht besonders künstlerisch wertvoll", weil es relativ einfach gemalt sei. "Es könnte ein Bild mit Göschen sein. Gewisse Ähnlichkeiten gibt es. Natürlich wissen wir, wie Göschen ausgesehen hat, aber es hat eben auch sehr verschiedene Bilder von ihm gegeben", rechtfertigte Bolte die gewisse Unsicherheit. "Aber es stellt für unser Haus einen hohen ideellen Wert dar."

Die Kosten der Restaurierung durch eine Leipziger Künstlerin betrugen 4 000 Euro - von der Fielmann AG gesponsert. Für deren Vertreter, Thomas Kutscher, ist diese Aktion gewissermaßen ein Heimspiel, denn er ist zugleich Grimmaer Niederlassungsleiter und wohnt nur wenige Meter vom Göschenhaus entfernt. "Wir sind zwar ein gesamtdeutsches Unternehmen, wollen aber gerne regional etwas tun." Und neben Sportförderung und Baumpflanzungen, die demnächst auch im Seumepark stattfinden, liege die Museumsförderung sehr am Herzen", so Kutscher. Erstmals zu sehen sind die dies Bilder am 6. Juni ab 15 Uhr zur Eröffnung einer Sonderausstellung zum Leben der Familie Göschen in der Goethezeit um 1800. fsw

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.05.2015
Frank Schmidt

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